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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1907-08-01 · Heft 8-9 (August 1907) · p. Seite 128

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
3 (1907)
Issue
Heft 8-9 (August 1907)
Article
Probleme der Anthopologie der Juden
Date
1907-08-01
Page
Seite 128 (sequence 9)
Language
German
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— 128 — für die Juden in Europa ungefähr der Durch- I schnitt ist. j Tabelle IX. j Körpergröße der Juden und Nielitjuden in Ost-Europa. '. Juden Nichtjuden Juden und Xichtjuden nun 1 i Anzahl; in Proz. Anzahl; in Proz- Anzahl in Proz. 115- -116 _ : _ 1 0,01 1 0,01 117- -118 119- -120 — i _ 2 0,03 2 0,02 121- -122 — — 2 0,03 2 0,02 123- -124 — ■ 1 0,01 1 0,01 125- -126 — 2 0,03 *> 0,02 127- -128 — : — 1 0,01 1 0,01 129- -130 — _ 8 0,12 8 0,08 131- 132 2 0,07 12 0,18 14 0,14 133- -134 — : — ' i 0,10 7 0,07 135- -136 1 0,03 8 0,12 9 0,09 137- -138 2 0,07 17 0,26 19 0,19 139- -140 I 0,03 22 0,32 23 0,23 111- -142 10 0.31 37 0,55 47 : 0,48 143- -144 10 o;ai 51 0,76 61 0,62 145- -146 13 0,40 47 : 0,70 00 0.61 147- -148 27 0,84 74 1,10 101 1.02 149- -150 44 1,37 100 1,49 144 1,45 151- -152 79 2,40 151 2,25 230 2 32 153- -154 119 3,70 304 2,45 283 : 2^80 155- -156 224 6,98 301 5,38 585 i 5,90 157- -158 277 8,03 500 7,45 777 7,83 159- -100 341 10,02 652 9,72 993 10,01 161- -162 414 12,90 680 10,45 1094 11,03 103 104 394; 12,28 848 12,64 1242; 12,52 105- -106 3(55 11,37 813 12il2 1178! 11,87 107- -108 289 9,00 652 9,73 941 9,45 109- -170 210 0,54 491 7,32 701; 7,07 171- -172 155 4,83 408 0,08 503 5,69 173- -174 108 3,37 252 3,70 300 : 3,64 175- -176 48 1.52 147 2,19 195 1,97 177 178 30 0,93 97 1,45 127 : 1,28 179- -180 23 0,72 55 0,82 0,33 78 0,79 181- -182 13 0,40 22 35 0,35 183- -184 7 0,22 15 0,22 22 0,22 185- -186 1 0,03 7 0,10 ~8 0.08 187- -188 2 0,07 _„ — ) 0/)2 189- -190 — — 1 0,01 1 0,01 j 3209 100,00 J 070S j 99,97 9917 100O2 Auf beiden Seiten werden demnach die Ziffern immer auf so reguläre Art kleiner wie zu erwarten ist, wenn man einen so variablen Faktor wie die Körpergröße mißt. Eine aus diesen Ziffern gezogene Kurve ergibt eine regelrechte Pyramide, deren Spitze auf die mittlere Höhe zeigt. Dies darf uns jedoch nicht zu dein Glauben verleiten, daß dadurch dasNicl lt-Yo rhanden sein j egl icher Einmischung nicht-jüdischen Blutes bewiesen ist. Ich habe über diesen Punkt in folgender Weise Versuche angestellt. Ich habe eine Anzahl Messungen von Christen in Ost-Europa gesammelt, unter welchen diese Juden jahrhundertelang gelebt haben, und zwar von 1055 Kiein-Russen, 476 Letto-Litauer und 961 Weiß-Russen, die von Talko-Hrvncewdcz gemessen sind, 2801 Polen aus Galizien und 1355 Rutlienen, gemessen von Majer und Kopermcki, zusammen von 6 708 Individuen, welche in genau derselben Weise wie die Ziffern für die Juden in eine Tabelle gebracht worden sind. Die Resultate sind bemerkenswert: Ungeachtet der Tatsache, daß es sich um eine Gruppe von Yölkerstämmen handelt, von denen keiner auf besondere Rassenreinheit Anspruch macht, ungeachtet des Umstände s, daß eine Mischung all dieser Völker, wieviel Anspruch auf Reinheit auch jeder einzelne Stamm erheben mag, nicht als reiner Typus betrachtet werden kann, — — das Resultat ist ungefähr dasselbe wie das bei den Juden ermittelte. In der Tat überragt die Größenkurve beinahe die der Juden. Nur ein bemerkenswerter Unterschied ist vorhanden: Sie weist mehr nach rechts und zeigt dadurch, daß die Christen in Ost-Europa ungefähr 2cm größer sind als die Juden; die Spitze bezeichnet 164 cm, bei den Juden 162 cm. Als einen weiteren Versuch haben wir die 3209 Juden mit den 6708 Christen zusammengetan und finden aus den auf diese Weise erhaltenen Ziffern, daß, wenn man eine Kurve zieht, dieselbe keine doppelte Spitze aufweist und auch keine erhebliche Aufwärts- oder Abwärtslinie, was wiederum beweist, daß der glatte Verlauf der die Körpergröße der Juden darstellenden Kurve nicht als Beweis für ihre Rassen reinheit gelten kann. Es ist klar, daß keine Einmischung fremden Blutes, welches von den osteuropäischen Rassen stammt, unter welchen die Juden gelebt haben, sich bei einem Studium über die Serieneinteilung ihrer Körpergrösse gezeigt haben würde. Der Grund

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