Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 2 (1906)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1906)
- Article
- Kritische und ergänzende Bemerkungen zur Literatur über die Kriminalität der Juden
- Date
- 1906-05-01
- Page
- Seite 76 (sequence 4)
- Language
- German
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— 76 Beziehung gesetzt werde, ohne daß auf eine Fehlerquelle besonders hingewiesen wird, so nehme ich ohne weiteres an, daß jene Angabe der Statistik richtig ist und nicht nur auf einer — noch dazu unrichtigen — Schätzung beruht. Huppin will allerdings, wie er mir vor mehr als einem Jahre mitteilte, das Gegenteil beweisen können. Bevor er dies jedoch tut, habe ich keine Veranlassung, der vorzüglichen deutschen Statistik zu mißtrauen." Hierzu ist zu bemerken, daß es hier ganlicht auf Vertrauen oder Mißtrauen, sondern auf ein Rechenexempel ankommt. Blau hätte nur nötig gehabt, die kriminalstatistischen Bände der Reichsstatistik durchzugehen. Er würde dann durch eine einfache Berechnung gefunden haben, daß die von der Reichsstatistik auf Grund der absoluten Zahlen gegebenen Proportionalzahlen nur dann stimmen, wenn der Prozentsatz der Juden und Christen als ganz genau gleich angenommen wird. Hieraus geht aber mit absoluter Sicherheit hervor, daß der Prozentsatz der Straf mündigen unter den Juden eben nicht durch Zählung ermittelt, sondern dem allgemeinen Prozentsätze der Strafmündigen unter der Gesamtbevölkerung gleich gesetzt ist. Das ergibt sich übrigens auch schon daraus, daß es, wie aligemein bekannt, bisher für Deutschland an einer Statistik der Altersgliederung der Bevölkerung, nach Konfessionen getrennt, fehlt. Die letzte der zu besprechenden Schriften hat den Königsberger Nervenarzt Dr. Hugo Hoppe zum Verfasser. (Wiesbaden 1906, 42. Heft von Löwenfeld's Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens). Sie ist mehr als ihr Titel „Alkohol und Kriminalität" sagt, nämlich eine ganze Kriminalstatistik unter dem Gesichtswinkel des Alkoholismus. Ob der Verfasser dabei speziell in seinen Ausführungen über die Kriminalität der Juden, (S. 121—130) nicht die Bedeutung der Abstinenz überschätzt, möchte ich nicht ohne weiteres entscheiden. Sicher ist, daß diese Schrift zu den wertvollsten kriminalistischen Monographien gehört und jedermann dringend zur Lektüre empfohlen werden kann. Wenn man die Ergebnisse der jetzt für 20 Jahre vorliegenden deutschen Kriminal Statistik PS > © PQ S o S <~X ©« ■+=» ~ t-< © O U «3 1 OÄ-el © «t: "S ö? '> > £ £ 2 s; S - S «.^; -"~>'£*/' i-g bi o-' o32 ^Igäls^o!;r m 2 , iS-Sgji® 1 \> m^C^c/»; :© ttf SS o CiiOWO^^CQ05«#Q0CC5D- MC-£Oir5l>»COÖ»OiOt>^QOCO I>Q(MlO^COiO!M"<#.I>COr> r-c*5<JC<lCOC3CQCO(r3Ti1CO)flH ^3COiOt>00!>CDrtiCOiO^COO NOiCOCDNCOiOCCOCCHOl OCCiD-OCt>COl>I>iOOMNC3 c-^ocooN^iOHtDr-cOH CC(MCOTfi(MOOHHH'HHC^^ rHOOOOOOI>-—l—lTtfCOr~CNl>- ^OliOl^CO^CO^iCHrllHCO HO^OOHCT^iOOlCOOOH M^ohoäXCOhCOOI>iO rH .t-i H(MH tH CCCU>OOO^O^Ot>COiOt* OHHt^O^'^^in'30,<#CO O O lO C W C uO CO Oi O N H t^- OJ O - O H HQH,C0O00C^rt<C0i0rJ<»0 0-C5 0(NCOH»COiOOl>0)»0 I>GO—'OMQ^TjiCQCDuOt» TP H r-4 tH t—! tH t-4 HOCTiOHOOCDOQOXCNO ^t^co^coc-oco^ccjwooo HO(^HiOCOW(M-tJl(?lW^ I>OM(M^t>.c-HCO(MCOQO«C coci^coaooocoiooociooa O^OODC^'Zi'H^cOCiCiCOQO OOCOCOCQCO^I'-ii i ü tco-: ©;läSlssll js|i Iis"! I i> b£ ^wt; cöoj o; bßbßs © v„op £ u> rz &ß JO _ „ C c oö - g "5 g^~?J © « © ca 'S -äSJSS|: , 5 :o . O 00 5 •~ ZsZ^Z> es; * — e := % e_, c* nß S ° " £ Q 3 f- S PQ ® "Sa « a m C P3 © © tfiO " ca d © 00 :>.oä 5:2 § ±3 ig o'-SSi £SSJ o-2 g .2^> ■s ga of. 9 £ 2^ *>*3 HCOO^OOQOCDiOCCOt*(N£^ O^OO-KMCIOOOOICOOCO 00 CO CO iO d O CO CM 00 C5 cccct-woxcooociaicoGO t-( HHHfM i-t -rjiOHH^OCiT-iattiCa} OCiI>ClC0ü0(jCC5O[>OC5iO rlOOHrHH^J CH ••£> (M iC f Ci H CD GC CJ5 0(MC5C5ioot^o^ioiao^ IN X CT. t iO OLO G O N OJ GOCMOr-COt^^^^N^^CO * -5 CS =3 5 © Ä t2 ^\ cß Ö © . ca * . « Ö . - CO — © TZ jS _ © cc■ 5S e J2 © >5 © £ clco ® --5 ^2 +=> 9 »i-.Ä.(Sfl§ß •-^ 2; uj w ^r* . 03© O S-4!-i C k k :v h- —» vw r-, SPq^MMO^^^a,f=)fi3t3