Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1905-07-01 · Heft 7 (Juli 1905) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
1 (1905)
Issue
Heft 7 (Juli 1905)
Article
Die ökonomische Lage der jüdischen Kolonieen in Palästina
Date
1905-07-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2650397-3187624-3187632-3188312--0286-3188333
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

4 - Tabelle V.? Insgesamt Judäa j Galiläa in Palästina s _ u 0 g § S o/o x* °/o % a 5 CD -'S 5 | |l 5 ~* Ohne Landbesitz .. 31 bd _ i 31 4,4 Mit wenig. als20Dun. 54 9,2! — i 54 7,5 Mit 20— 50 Dan. . 134 23,11 — 1134 18,5 , 50-100 „ . 235 40,1 — — 235 32.3 „ 100-150 „ . 72 12,2; — — i 72 9£ „ 150-300 „ . 40 6,9! 81 50,7; 121 16,4 „ 300 Dun. u. mehr 19 3,3 Gl 49,3 j 80 11,1 Insgesamt 585 } 100,0; 1142 100,0|! 727 100,0 Es sind also 4,4% der Kolonisten-Familien ohne Land und zwar befinden sich diese Familien sämtlich in Judäa. Fast % (72,4) aller Familien haben weniger als 150 Dunam und nur J/10 mehr als 300 Dunain. Folgende Tabelle veranschaulicht, wieviel Bodenfläche durchschnittlich für spezielle Kulturen verwendet werden und wieviel für Getreidebau. Tabelle VI. Spezielle; Getreide- Kulturen | bau Dniiam Dunam! | Insgesamt j Danam % d. speziellen Kaltaren zur ganzen Fläche Judäa ... Galiläa . . 60,4 34,6 45,9 188,3! i 106,3 | 222,9 56,8 15,5 Insgesamt 55,4 73,7; 129,1 42,9 Zu den speziellen Kulturen, die von den Kolonisten gepflegt werden, gehören: Weinbau, Mandelbau, Oliven, Maulbeerbaum, Apfelsinen- und Zitronengärten. In sämtlichen palästinensischen Kolonien sind für spezielle Kulturen nachstehende Flächen in Anspruch genommen: für Weinbau 24 115 Dunam oder 80,2% (im Verhältnis zur ganzen Fläche, die mit speziellen Kulturen bebaut ist), für Mandelbau 1368 Dunam — 4,6%; für Oliven 1716 5,7%, für Maulbeerbäume 157 1 Dunam=5,2 %und für Apfelsinen und Zitronen (882) 4,3%. Neben dem Ackerbau ist also der Weinbau die am meisten verbreitete Kultur. Da diese Kultur eine der wichtigsten Einnahmequellen der Kolonisten repräsentiert, so führen wir hier darüber nähere Zahlen an. (Tabelle VII). Tabelle VII. Kolonie Die Gesamtzahl Die Zahl der ImDurchschnitt derWeingärten Dunam auf IWeingart. Gedera ... 20 1303 65,2 Rechowot .... 50 4 405 88,1 Wadichanin . . . 22 975 44,3 Rischon-Lezion. 85 5 522 65,0 Petach-Tikwa . 71 3 563 50,1 Chedera ..... 24 1077 44,8 Siehron-Jacob . ) } 119 6 276 61,3 Em-EI-Djamal . ) Rosch-Pina . . - 40 900 22,5 Insgesamt 431 24021 55,7 Was die ökonomische Lage der einzelnen Kolonisten anbelangt, so geben die Tabellen 8 und 9 zunächst über den Besitz von totem und lebendem Inventar Aufschluß. Tabelle VIII. Gebiet Die Zahl! Häuser der || jg- Familie-! « ja-5 °/c derjemg.,| Ställe jo/0 derjenige d. keine Häu-i g die keine serbesitzen; 0 jStälle besitz. Judäa. . . Galiläa . . 585 142 4161169 141! 1 28,9;370j215| 36,8 0,7 |138| 4j 2,8 Insgesamt 727 J557-170 23,4 =508 219l 30,1 Tabelle IX. Zahl der Judäa Galiläa Insgesamt Pferde u. Maultiere 439 182 621 45 498 543 240 79 319 834 498 1332 Schafe und Ziegen 583 1532 2115 Tabelle 10 verzeichnet den Prozentsatz derjenigen Kolonisten, denen vom lebenden Inventar das eine oder das andere fehlt. Tabelle X.! Die Zahl der Familien Pferde und Maultiere Ochsen Eael Kühe Schafe u. Ziegen 0 i © 2"§ •/ h © c 1 B 3> ±3 1 If 1°/« a> O j -°! ö <x> 1 gjsi 0/ Sä| % o> et! ja ' S! 2 1 So! OL IQ CO ** a \ 0! © 2 -0 0 / ~.2 U t> *S 1*1 O B ■O j Judäa Galiläa 585 142 37063,3 3| 2',1 563196,2 31j21,8 437j74,7 72|50,7 450 2 76,8 1,4 526 66 89,9 46^ Sa. 727 373|51,3 594*|81,7 509|68,6 452|62,2 592 81,4 In sämtlichen Rubriken ist der Prozentsatz derjenigen Kolonisten, die keinen Besitz an Tieren

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.