Der jüdische Wille
- Journal
- Der jüdische Wille
- Volume
- 5 (1937)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1937)
- Date
- 1937-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Atereth Sekemm, Rossi 136, 359, 987, Neubauer 233,4, 2422,17, Paris 771,2, Perreau 25, Günsburg I, 572. Zuroth Hajesodoth, Rossi 987, British Museum 1208, II; 1016, I, Berlin 79, Paris 1004,2, 1006,2, Kommentar zum More Newochim, Neubauer 2385, Jeschuoth Meschicho, Paris 749. Mifaloth Elokim, Perreau 47. Kommentar zu Genesis, Rossi 658. Kommentar zu Richter (Fragment), in Cod. Wright 32 (Kat. Loewe p. 22). Glossen zu Jesaja, Hirschfeld 475, 5, 6. British Museum 1076. Kommentar zu Hagadah, British Museum 611-12, Auszüge in Cod. Adler 1143 [Kat. p. 76). Brief: Hirschfeld 488, 1 (Gedr. REJ, 26 S. 100), Br. Museum 1081, XXVII, XXVIII (gedr. REJ. 26 S. 104 f.). Ein einderer Brief in Ozar Nechmad II, 65 f. Auszüge: Br. Museum 804, V. Neubauer 911,66. Über Abravanels Tod und Beerdigung in cod. Lips XXXV (Cat. p, 299), vergL CB p. 1076. Vergl. Monatsschrift 1865 345 von Schmiedel über Allegorie 1903, S. 453, von J. Guttmann, S. 453. Jost-Annalen 1839, 101, 1840, 17,24, Magazin 191, 133 ff., American Israelit 223. Religiöse Möglichkeiten in Erez Israel Von Kurt Klappholz - Berlin. Eine Untersuchung der Möglichkeiten der Religion im Leben Palästinas setzt ein Zweifaches voraus. Erstens eine Darstellung der religiösen Gruppierung der Menschen im Lande und zweitens eine verstehende Erklärung ihres religiösen Standpunktes. Eine Zäsur von umwälzender Bedeutung in der religiösen Struktur Palästinas stellt die zweite Alijah dar. Mit ihr kamen Menschen ins Land, die in ihrer Revolutionierung des gesamten jüdischen Lebens dem Lande jene charakteristische Note gaben, die es heute noch trägt. In der Folgezeit entstand eine tiefgehende Spaltung in der Judenheit des heiligen Landes. Zwei Richtungen standen sich gegenüber: Der alte Jischuw und der neue Jischuw. Der alte Jischuw stellt die Zusammenfassung all der Menschen dar, die aus religiöser Sehnsucht und aus Eifer für die totale Erfüllung jüdischen Gesetzes bereits lange Zeit vor den eigentlichen Alijoth im Lande lebten. Sie hatten alle Gewohnheiten ihres Diasporalebens mit nach Erez Israel transponiert, vor allen Dingen aber jenes geschlossene ghettohafte Milieu, das den jüdischen Menschen in seiner Ganzheit beansprucht. In vielleicht grandioser Einseitigkeit konzentrierte sich ihr Denken und Fühlen auf die peinliche Erfüllung des Thoragesetzes in rabbinischer Ausprägung und auf das Thorastudium. „Mizwath Jischuw Erez Israel", die Forderung jüdischen Gesetzes nach Besiedlung des heiligen Landes bedeutete ihnen ebensoviel, wie jedes andere Gesetz des Gesetzeskomplexes. Die praktische Seite dieser religiösen Forderung — Bebauung des Landes und Eroberung desselben durch Arbeit — wurde nicht durchgeführt, denn diese Menschen bereiteten sich ja nicht auf ein ferneres Leben im Lande vor, sondern vielmehr auf den Tod. Insofern trug ihr Leben trotz aller Frömmigkeit und Gottergebenheit eine starke egoistische Färbung, weil ihr Streben nicht so sehr dem Volksganzen, als der eigenen religiösen Befriedigung galt. Die Umgangssprache des alten Jischuw 9