Der jüdische Wille
- Journal
- Der jüdische Wille
- Volume
- 3 (1935)
- Issue
- Heft 3 (April 1935)
- Date
- 1935-04-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- IRI
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von Veranstaltungen und Vorstandssitzungen einen; Durchschlag oder eine Abschrift an das Geheime Staatspolizeiamt, Prinz-AlbrechtsStraße 8, Zimmer 338, einzureichen!« Personalia Wir gratulieren zur Heirat von Bbr, Dr. Max Bachrach — Ruth Lindenheim Dr. Moses Harz — Susanne Drlmmer Siegmund Obstfcld — Fee Rosenberg Jakob Gottschalk ~ Irma Frank Gideon Reinhardt — Alisa Weinstein Aus dem KJV. sind ausgetreten: / Dr. Chananja Feinstein, Rechoboth; Dr. Gdaly Jossimow, Tiberias; Salomon Zirkin, Haifa. Aus dem KJV« sind ausgeschieden: Raffael Joffe, Danzig; Dr. Paul Leopold, Frankfurt a. M., wegen RJF.- Zugehörigkeit. Bbr. Raphael Strauß weist darauf hin, daß das Caf6-Restau» r a n t J a a n a h, Jerusalem^ Russian Building, Jaffastraße; gegenüber Neubau der Post, der Treffpunkt vieler Bundesbrüder ist. Gepflegte koschere Küche, eigene Kuchenbäckerei. Zwei Jahre Habonim Anläßlich des zweijährigen Bestehens «des „Habonim noar chaluzi" hat die Bundesleitung eine lesenswerte Sammelschrift „Binjan" herausgegeben). Wer einen Einblick in diesen größten zionistisch-chaluzischen Jugendbund, der am 18. Februar 1933 aus der Vereinigung des Kadimah und des Brith Haolim (IIWB) hervorgegangen ist, gewinnen will, nehme dieses Heft zur Hand. Er wird1 dort fast alle Fragen, die einen! jungen Zionisten angehen konnten, angeschnitten finden. In allen Phasen der Arbeit spürt man das Ringen und Mühen dieser neuen zionistischen Jugenldführer-Generation um die Erziehung der ihr anvertrauten Menschen und mehr noch um die Gewinnung eines Erziehungszieles. Naturgemäß liest man vieles, was schon in früheren Jahren in der zionistischen Jugendbewegung gedacht und erarbeitet worden ist. Die Kontinuität der Arbeit ist durch die ständige Alija der Führer nicht mehr gegeben. Nachdem die Bonim im Jähre 1933 fast allein die Arbeit des so angewachsenen Hechaluz tragen mußten, ergab sich zunächst eine Vernachlässigung der inneren Arbeit. Heute gilt ihr wieder das Hauptaugenmerk, verbunden mit einer gesunden Selbstkritik. Man scheut den Typ eines unjugendlichen, unlebendigen, nur-politisierenden und diskutierenden Menschen, 85