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Der jüdische Wille · 1935-04-01 · Heft 3 (April 1935) · page 28

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Journal
Der jüdische Wille
Volume
3 (1935)
Issue
Heft 3 (April 1935)
Date
1935-04-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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Unsere Trauer vereinigt sich mit der seiner Mutter, der das Schicksal wie ein zerstörender Blitz nun das zweite Mal das Glück ihres Lebens raubte, des väterlichen Freundes, der mit dem Adel seiner Gesinnung das Haus Arthur Pelz' dem Sohne so sicher erhielt, der Geschwister und der, der er in Liebe verbunden war. Daß sie in Freuden säten, ist der einzige ihnen bleibende Trost. Wir Anderen, die wir sein leibliches Sein verloren, haben ihn gewonnen als die Versinnbildlichung der ihrer Pflicht gegen ^and und Volk bewußten Jugend. Paul Jacob i. Mitteilungen des Präsidiums Am 19. Februar sprach in der Reihe der Veranstaltungen für das Berliner Kartell auf Einladung des Präsidiums Herr Dr. Arthur Prinz über „Die Erkenntnis der Judenfrage als Aufgabe unserer Generation." Wir bringen die Grundzüge des Referats, die uns Herr Dr. Prinz zur Verfügung gestellt hat, in dieser Nummer zum Abdruck. An das sehr interessante Referat schloß sich eine recht lebhafte Diskussion an. Die vielen Bundesbrüder, die an diesem Abend gefehlt haben, werden nach der Lektüre des Prinzschen Aufsatzes selbst bedauern, diesen Abend versäumt zu haben. Jubiläumsfeier des Ruder-VJSt. Am 16. Februar 1935 fand im Hause des Brüdervereins der sehr zahlreich, insbesondere auch von den Bundesbrüdern, der Berliner Verbindungen besuchte Gesellschaftsabend des Ruder-VJSt. und der Ivria anläßlich ihres Jubiläums statt. Voran ging ein Festkonvent, auf dem der Vorsitzenide des A.H.B., Bbr. Martin Hennig, zahlreiche Vertreter nahestehender Organisationen begrüßen konnte. Die Programmrede hielt Bbr. Martin Exiner als Sprecher der älteren Generation, dann folgte! eine hebräische Ansprache von Bbr. Herbert Littauer im Namen der Jüngeren. Die Jüdische Gemeinde Berlin überbrachte durch Bbr. Alfred Klee herzliche Glückwünsche, die Grüße der ZVfD. und des KJV.-Präsidiums sprach Bbr. Salli Hirch aus. Im Namen des Deutschen Makkabikreiseis beglückwünschte Bbr. Alfred Räbau die Vereine zu ihrem Feste. Dem Ruder-VJSt., der aus Anlaß seines Jubiläums eine Festschrift herausgegeben hat, die über die einzelnen Stadien seiner Entwicklung berichtet, fallen besonders jetzt wichtige Aufgaben zu. Er hat durch die Organisierung der jüdisch-positiv eingestellten, bisher paritätisch gewesenen Wassersportvereine eine wichtige Funktion erfüllt. Auch an der Makkabiah wird sich die Ivria durch Entsendung von acht Mitgliedern beteiligen. Anmeldung von Versammlungen. Das Geheime Staatspolizeiamt teilt folgendes mit: Die jüdischen Organisationen und Vereine werden ersucht, von allen an die Staatspolizeistelle Berlin, Dezernat 8, gerichteten Anmeldungen 84

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