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Der jüdische Wille · 1934-01-01 · Heft 1 (Januar 1934) · page 14

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Journal
Der jüdische Wille
Volume
2 (1934)
Issue
Heft 1 (Januar 1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Es verlangt daher von seinen Mitgliedern dea Austritt aus der revisionistischen Union, die sich bisher von diesen Methoden des politischen Kampfes nicht distanziert hat« Es wird ausdrücklich festgestellt, daß dieser Beschluß sich ausschließlich gegen die Kampfmethoden des palästinensischen Revisionismus, und nicht gegen seine politischen Ziele richtet, da das K.J.V. grundsätzlich jedem seiner Mitglieder frei stellt, sich nach seinem politischen Ermessen jeder der Zionistischen Organisation angehörenden Partei oder Gruppe anzuschließen/' (Beide Absätze mit sehr großer Mehrheit angenommen,) Der gesamte Antrag 'wurde mit 127 Stimmen gegen 24 Stimmen bei 20 Stimmenthaltungen angenommen. Der Sinn dieses Antrages kann von niemand mißverstanden und mißdeutet werden, der den Verlauf der beiden Tagungen miterlebt hat. Er bedeutet eine absolute Verurteilung der revisionistischen Erziehungs- und Kampfmethoden. Das K.J.V, lehnt jede Gemeinschaft mit Bundesbrüdern ab, die sich zu diesen Methoden bekennen und verlangt daher von den Bundesbrüdern, die der Union angehören, den Austritt aus der Union. Diese Formulierung des Antrages ist gewählt worden, weil wir ausdrücklich betonen wollen, daß wir nicht bestimmte Bundesbrüder diffamieren und ausschließen wollen, und daß wir daher jedem Bundesbruder die Möglichkeit geben, im K,J.V. zu verbleiben, wenn er nur den Trennungsstrich zwischen sich und der Revisionistischen Weltunion zieht. Sollte er sich nicht dazu entschließen können, so muß er die Konsequenzen ziehen und das K. J. V. verlassen. Liebe Bundesbrüder! Diese Frage ist damit endgültig entschieden und wir können nunmehr uns der Erfüllung unserer positiven Aufgaben zuwenden. Das K.J.V. tritt jetzt in eine neue Phase seiner Entwicklung. Einem großen Teil unserer Bundesbrüder ist jetzt Gelegenheit gegeben, die zionistische Grundforderung zu erfüllen, ein jüdisches Leben in Palästina, verbunden mit unserem Volk und unserem Land, zu führen. Der größte Teil von uns sieht sich hier schweren wirtschaftlichen und beruflichen Sorgen gegenüber. Das K.J.V. wird an dieser persönlichen Not seiner Bundesbrüder nicht vorüber gehen. Wenn es auch nicht in seiner Macht steht, durch direkte Einwirkung das wirtschaftliche Problem zu lösen, so werden wir doch in Zusammenwirkung mit allen berufenen Instanzen daran mitarbeiten, die Eingliederung der K.J.V.er ins Land zu erleichtern und werden jeden Bundesbruder persönlich in freundschaftlicher und bundesbrüderlicher Weise beraten. Wir werden, verbunden durch menschlichen Zusammenhang und durch zionistische Erziehung und Erfahrung geschult, der wirtschaftlichen Not Herr werden und werden über den Wirtschaftskampf hinaus Kraft rinden, weiter an der Verwirklichung unseres zionistischen Ideales zu arbeiten. Das Ziel des Zionismus ist für den Einzelnen und für die Gesamtheit durch die Uebersiedlung als solche nicht erfüllt. Hier darf der Zionismus für uns nicht aufhören, sondern er muß hier in einer neuen Form, eingeschmolzen in unser persönlichstes Leben, erstehen. Mit bundesbrüderlichem Gruß Das Präsidium des K.J.V. gez. Fe 1 i x Rosenblüth. b) Das K.J.V. in Palästina zur Frage der Sdiaffrng einer K.J.V.-Siedhing. Protokoll der Tagung in Haifa vom 18. 11. 1933. Im Namen des Präsidiums eröffnete Bbr. Max Hirsch die Tagung und' sprach den Wunsch aus, daß auf den künftigen K.J.V.-Zusammenktinften das 15

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