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Der Anfang · 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 119

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Journal
Der Anfang
Volume
2. Jahr (1914)
Issue
Heft 4 (Juli 1914)
Date
1914-07-01
Page
Seite 119 (sequence 29)
Language
German
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will verständlich machen. Sie soll nicht aus der Jugend uns neue Kämpfer bringen, sie soll uns Freunde schaffen, wo bisher Feinde waren. Und darum auch alles andere: Ein neuer Wille offenbart sich dem Träger als Glaube; den anderen als Tat. Darum rede ich nicht vom Glauben und Hoffen der neuen Jugend — den anderen Gelächter und Achselzucken — sondern von ihren Taten, den gegenwärtigen und künftigen. Weil ich aber zu Unwilligen oder Kurzsichtigen rede, so zeige ich das deutlich sichtbar: Die Veränderung des Außen. So muß noch nicht Verflachung sein, was eine Verbreitung ist. Es wäre an der Zeit, daß sich der Gießbach zum Stausee erweitere, um Felder zu befruchten, anstatt Rinnen zu reißen. Hemfeld. Berichtigung Der erste Vorsitzende der „Germania", Herr Dr. Karl Wilker, übersendet uns unter Berufung auf § n des Preßgesetzes eine längere Berichtigung zu unserm Bericht „Germania" in Heft 2/3. Da mehrere Punke nur subjektive Meinungen und Wünsche des Herrn Dr. Karl Wilker enthalten, bringen wir nur den 1. und 4. Abschnitt zum Abdruck. 1. Von einem „energischen Abrücken von den Guttemplern, das sich in einer Reihe weiterer Entschließungen äußerte", zu schreiben, ist unrichtig. Lediglich einige Mitglieder der „Germania" arbeiten gegen jegliche Verbindung derselben mit dem Guttemplerorden, nicht aber der ganze Bund, nicht der ganze Bundestag. 4. Es entspricht nicht den Tatsachen, daß ein Beschluß zustande gekommen sei, der die Bundeszeitschrift „aus der Gemeinschaft mit den Wehrlogen des Ordens löst". Es ist lediglich beschlossen, daß die Bundesleitung auf Erfüllung gewisser Mindestforderungen seitens des Neuland-Verlages dringen solle. Im Falle der Ablehnung legt die Bundesleitung den Mitgliedern der „Germania" neue Vertragsentwürfe vor. Über diese wird zur Zeit abgestimmt. Soweit sich das Ergebnis dieser Abstimmung bis heute übersehen läßt, findet dabei ein neuer Vertrag, der der „Germania" ihre Zeitschrift zusammen mit den Wehrlogen erhält, den meisten Anklang. Der erste Bundesvorsitzende der „Germania" Abstinentenbund an deutschen Schulen Dr. Karl Wilker Hierzu schreibt E. B. Sachse: ad. 1. „Lediglich einige Mitglieder der Germania" — genauer : die Majorität des Bundestages. Die Beschlüsse, die diese „lediglich einigen Mitglieder" bewirkt haben, verlangen eine deutliche, selbst aus der Bundeszeitschrift ersichtliche Scheidung von den Wehrlogen, und für den Fall, daß der Orden hierauf nicht eingehen sollte, ein Verlassen des Neuland-Verlages (Besitz der deutschen Großloge). Anderes habe 119

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