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Der Anfang · 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 79

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Journal
Der Anfang
Volume
2. Jahr (1914)
Issue
Heft 2-3 (Juni 1914)
Date
1914-06-01
Page
Seite 79 (sequence 43)
Language
German
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Rechte finden lassen.; Aber wie schwerfallig waren wir, wie unbequem und Ärgerlich war uns das 1 Von Sexta an war uns gesagt worden : Das da habt ihr anzunehmen und jenes zu verwerfen, dies ist richtig und daa M falschi. Und nun kam dieser Mann und verlangte selbständige Arbeit^ wollte produktives Mitwirken? Wir waren doch keine Geschichtsforscher l Das stand doch alles richtig im „Neubauer"! 8, ... Ich habe den Schülern einige Probenummern nach Hause mitgegeben und sie gebeten/ mir ein schriftliches Urteil darüber abzugeben. Hier ist das Resultat, und äwar wörtlich: X. Das ist ja alles Quatsch 1 2. So Zeug würde ich nicht lesen! 3. Langweilig bis dort hinaus I 4. Eine Zeitschrift, für die erst wenige unsrer mutigen Jungen reif sind, die manchen auf falsche Bahnen leiten kann, manchen allerdings auch in längst gefaßten Gedanken unterstützen kann. 5. Ohne Charakter — quasi charakterlos! 6. Ohne Zweifel ein Werk, das System hat; neben einigen unreifen, übertriebenen Hirngespinsten befinden sich viele richtige und anerkennenswerte Gedanken darin. Daß aber eine freideutsche Schrift der Religion so eigentümlich gegenüber steht (VHI, Artikel 1), halte ich nicht für richtig. 7. Nach der einen Nummer, die ich gelesen habe, erkläre ich die ganze Art und Weise des Auftretens und Vorgehens der Zeitschrift für falsch und verkehrt und weigere mich, weiter zu lesen. 8. Manches gefallt mir, manches nicht. 9. Finde die Forderungen von Ehrlichkeit gegen Schule und Eltern zwar gut. Aber ich halte sie vor der Zeit nicht für durchführbar. Jedoch halte ich es für einen Fortschritt, daß die Meinungen der freien Jugend in einer Zeitschrift zu Wort kommen. 10. Die „Freiheit" können wir auf den Schulen noch nicht erlangen. Es ist besser, man fügt sich. Im ganzen ist diese Jugendbewegung eine dunkle Sache. 11. Den Bestrebungen zur Besserung der Schule schließe ich mich an. Jedoch muß ich die Stellung der Zeitschrift zur Religion und vor allem den Eltern gegenüber durchaus verdammen. 12. Ich erkenne alle Gedanken an, außer den etwas schroffen Worten den Lehrern und Eltern gegenüber. 13. Ein Unsinn sondergleichen! 14. Es ist im Prinzip manches richtig. 15. Das meiste erscheint mir unrichtig. Für die Wahrheit (Echtheit) dieser Angabe bürgt U. -R. Schön ist der Friede! Ein Primaner schreibt uns: Kameraden! An euer ehrliches deutsches Herz appelliere 79

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