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Der Anfang · 1914-03-01 · Heft 11 (März 1914) · p. Seite 355

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 11 (März 1914)
Date
1914-03-01
Page
Seite 355 (sequence 35)
Language
German
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™^ richtet. Ferner zeigt die Schulbehörde auch das lobenswerteste Interesse für Ausflüge, Wanderungen, Sport in den verschiedensten Zweigen. Doch scheint sie sich hier bis jetzt nicht der vollen Berechtigung der Wünsche bewußt geworden zu sein, die schon im Jahre 1908 auf der Mittelschul-Enquete im k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht von berufenen Männern geäußert wurden. Medizinalrat Dr. Adolf Gruß, Vizepräsident der Wiener Ärztekammer, sagte nach dem stenographischen Protokoll der genannten Enquete S. 543: „Ich halte es für das wichtigste, daß die Schüler in Wien häufig Ausflüge machen. . . . Unseren Kindern geht aber der Sonntag verloren. Er gehört der Kirche und, da unsere Kinder eigentlich nur den Sonntag für Ausflüge zur Verfügung hätten, so wäre es notwendig, daß der Katechet auch den Sonntagvormittag den Kindern frei läßt, den er heutzutage absolut nicht hergibt/4 Desgleichen äußert ein anderer Teilnehmer an der Enquete, Herr Doktor Richard Riedl, Kommerzialrat, Sekretär der Wiener Handels- und Gewerbekammer, folgendes (im genannten Protokoll S. 547): „Ich möchte vor allem anderen das Ersuchen stellen, daß die Sonntage für die körperliche Ausbildung der Jugend freigehalten werden. Es ist schon hervorgehoben worden, daß der Sonntagsgottesdienst und die Unmöglichkeit, als Entschuldigungsgrund für die Versäumnis desselben einen Ausflug oder eine kleine Reise, die man mit den Kindern unternehmen will, vorzubringen, einem Ganztagsausflug am Sonntag im Wege steht. Einen Ganztagsausflug kann man es nicht mehr nennen, wenn man erst um zehn oder um elf Uhr zur Bahn kommt und um die Mittagsstunde in der Ausgangsstation des Ausfluges eintrifft." Die Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen, könnte zweifach sein. Entweder — und das wäre der radikalste Weg — man 355

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