Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 10 (Februar 1914)
- Date
- 1914-02-01
- Page
- Seite 310 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ziehende Jugend anbahnen könne — dieser Gedanke stamme von mir und sei dann von den Gründern des „Anfangs" überaommeir worden. Was daran richtig ist, ist vom „Anfang" selbst in seinem Prospekt hervorgehoben worden. Aber darum handelt es sich gar nicht, denn das heißt nicht, daß ich „an der Gründung des ,Anfangs* beteiligt" gewesen sei. Nun hat der Prof. H. aber sogar in die Welt setzen lassen, er habe meine Angaben betr. der Gründung „widerlegt", also mich Lügen gestraft. " Statt dessen kann er nur wiederholen, was ich und der „Anfang" selbst über mein Verhältnis zum „Anfang" veröffentlicht haben« Aber bringt er es wohi fertig, sein Unrecht einzugestehen? Keineswegs. Tut so, als habe er nichts verübt. Merke dir diese Methode, o Jugend; und nimm dir kein Beispiel daran. Noch einmal: Wir wollen eine andere Kampfesweise pflegen, das liegt in unserm Entschluß, jugendlicher Art Äeu zu bleiben. Und zu der von ihm ausgesprochenen Verdächtigung, ich habe „auf eigentümliche Weise versucht, den ,Wandervoger meinen Bestrebungen dienstbar zu machen", äußert er sich überhaupt nicht. Also noch ein für uns Erledigter. Im Grunde war er es schon, als er nach Erscheinen der zweiten Nummer des „Anfangs" schrieb: „Die Zeitschrift der Jugend hat sich schon jetzt zu einem öden Schimpfblatt ausgewachsen". Dr. G\ Wyneken Nachtrag In Nr. 46 des Philologenblattes .erklärt Prof. Hildebrand den „Sachverhalt" der Gründung des „Anfang", die er als „Schöpfung oder, wenn man will, Neuschöpfung" Dr. Wynekens bezeichnet. Er stellt fest, daß Dr. W. durch seine „Auslassungen" über den „Anfang" im Aprilheft 1911 der Freien Schulgemeinde den Herausgeber und die Mitarbeiter dahin beeinflußt habe, daß sie „mit Begeisterung Besserung verhießen und sofort begannen, ihr Organ auf diesen neuen Ton einzustellen". Wir erbringen im folgenden den urkundlichen Gegenbeweis, um ein für allemal mit dieser Unwahrheit aufzuräumen, und bitten unsere Leser, dabei nicht die Geduld zu verlieren. Wer im Kampf steht, darf sich dergleichen Mühen leider nicht ersparen. 1. Aus einem Leitartikel (Heft II, Februar 1911, also zwei Monate vor dem Erscheinen des Artikels von Dr. Wyneken): „Der ,Anfang4 ist eine Zeitschrift der Jugend: er soll sich daher besonders mit allen Fragen, welche die heranwachsende Jugend beschäftigt, befassen. Wir hoffen in den nächsten Nummern mehr Beiträge persönlichen Inhalts bringen zu können, Beiträge, welche in engerer Beziehung zu den Ideen und Interessen der Jugend stehen. - Da jetzt so viel über Schule und Erziehung geschrieben wird, muß es von größtem Interesse für die betreffenden Kreise sein» 310