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Der Anfang · 1914-01-01 · Heft 9 (Januar 1914) · p. Seite 268

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 9 (Januar 1914)
Date
1914-01-01
Page
Seite 268 (sequence 12)
Language
German
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*%chule und Öffentlichkeit das Zweckplakat vorhalten: Liebe zur Heimat, Natursinn, Kameradschaftlichkeit, körperliche Ertüchtigung, das soll gepflegt werden. (Wird es auch nebenbei.) Wir müssen eben, ich sage es noch einmal, leider weiter betrügen. Keine Hoffnung vorhanden, daß dieser Zustand in absehbarer Zeit aufhört. Im Gegenteil, es wird schlimmer von Tag zu Tag. In dem Augenblick, in dem unsere Bundesleitung so wie wir im besten Sinne revolutionär würde, hörte der W. V. auf zu existieren. Und wir von der freideutschen Jugend müssen ihn unbedingt haben. Wir brauchen ihn so nötig. Er ist ja der einzige große Zusammenhalt zwischen uns Schülern, der Jugend schlechthin, möchte ich fast sagen. Freilich die Herren Studiker und die Schüler der F. S. G. haben es so leicht, auf uns herabzublicken*. Sie brauchen nicht um ihre Kultur zu kämpfen, sie brauchen nur für sie zu arbeiten. Sie sind nicht wie wir von verständnislosen Lehrerkollegien abhängig. Sie können ihre ganzen Kräfte der Arbeit allein widmen. Während wir, wie die Männer in der Bibel, neben der Kelle immer das Schwert in der Hand halten müssen. Unsere Stellung wird euch nun also einigermaßen klar sein: hier der Verein mit Eufräten und Bundesleitung und dort der eigentliche Wandervogel mit der Jugend. Ihr denkt dummerweise immer an den Verein, wenn ihr vom W.V. hört. Beurteilt uns nun nicht mehr nach den Handlungen der Bundesleitung und den literarischen Produkten der Führerzeitung, sondern kommt zu uns und seht. Nachschrift. Hierzu seien mir, da auf mich wiederholt Bezug genommen worden ist, ein paar erklärende Worte gestattet, damit kein falsches Bild entsteht. Die Leser des „Anfangs" stammen aus den verschiedensten 'Lagern und bilden keine einheitliche Masse. Unter ihnen wird es kaum welche geben, die nicht anerkennen, daß der W. V. Großes für die Jugend geleistet hat. Nur in Beziehung auf die Weiterentwicklung des W.V.s werden manche kritisch gestimmt sein (wie ja auch im W.V. selbst). Niemand aber wird so töricht sein, zu glauben, daß die Jugendbewegung das Werk des W.V.s ignorieren könne. Dagegen herrscht im W. V. noch durchaus die Stimmung vor, die Jugend- 268

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