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Der Anfang · 1913-12-01 · Heft 8 (Dezember 1913) · p. Seite 252

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 8 (Dezember 1913)
Date
1913-12-01
Page
Seite 252 (sequence 28)
Language
German
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daran zu bessern; die andern ersehnen ein völlig neues Erziehungswesen, besser kein „Erziehungswesen", sondern ein Jugendleben, in den Organismus menschheitlicher Kultur eingeordnet. Also nicht Breslau-Freiburg, sondern Schulreform — Jugendkultur. Bfd. SPRECHSAAL. Sprechsaal Wiener Mittelschüler. Besprochene Themen: Über die Ziele des Sprechsaals. — Wyneken, Schule und Jugendkultur. — Jugend und ethische Erziehung. — Schopenhauer. — Jugendliche Geselligkeit. — Zur Lektüre von Piatons Phädros haben sich einige zusammengetan; andre kommen wöchentlich einmal zusammen zur Besprechung der Frage Jugendkultur und Nationalismus; eine dritte Gruppe bespricht „die Aufgaben und Ziele des Menschenlebens", eine andre Gruppe betreibt Esperanto. Ein Kreis von Freunden gibt die (mit der Schreibmaschine vervielfältigte) Zeitschrift heraus: „Die Besessenen", ein Blatt der Leidenschaften. Sonntags wird — vorläufig in zwei Gruppen — gewandert. MITTEILUNGEN DES A. C. S. Dezember 1913. An der Wiener Universität wurde eine „pädagogische Gruppe" gegründet, die monatlich zweimal Vortrags- und Diskussionsabende über Probleme aus der Jugendbewegung veranstaltet. An die Sammler des A; J. Die folgende Vereinbarung dient dazu, das Archiv von einer großen Anzahl jugendlicher Persönlichkeiten die gesamte Produktion erwerben zu lassen. Hier kommt es auch auf die scheinbar gleichgültigsten Schriftstücke (z. B. Skizzenbücher, Notizen, Lektüreverzeichnisse, Entwürfe usw.) an; für die psychologische Forschung ist von höchstem Wert, was literarisch oder ethisch belanglos ist. Darum bitten wir unsere Sammler, eine möglichst große Zahl ihrer Freunde zu veranlassen, die Vereinbarung anzunehmen. Formulare sind durch den Arbeitsleiter zu beziehen. Auch die Dokumente aus der Jugend jetzt Erwachsener sind wichtig. Vereinbarung. 1. D........Unterzeichnete verpflichtet sich, zugleich die in seinem Besitze befindlichen Briefe, Tagebücher, literarischen, künstlerischen und musikalischen Produkte Jugendlicher kostenfrei dem Archiv für Jugendkultur als unveräußerlichen Besitz zu überlassen, 2. D........Unterzeichnete ist d am i t e in v er st an d e n , daß für den Fall der Auflösung des A. J. diese Sammlung der „Brücke" (Internationales Institut zur Organisation der geistigen Arbeit, München) übergeben wird. 3. DasArchiv für Jugendkultur verpflichtet sich: a) das gesamte Material auf eigene Kosten in die Sammelumschläge, Mappen und Schachteln des Archivs einzuordnen, zu registrieren und zu katalogisieren; 252

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