Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 7 (November 1913)
- Date
- 1913-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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tausenden marschieren doch sicherlich erhebliche Lausbuben, und doch trübt kein Mißklang usw. usw.? Die Schutzleute, die Offiziere^ die Herren Lehrer, keiner hat etwas zu tun, weil unser Drill über allen Zweifel erhaben ist. Die Jugend ist bei uns eine statistische Tatsache, kein Beruf, keine Berufung. Wir feiern unsere Feste im gleichen Schritt und Tritt, und wenn eine Abteilung das Lied singt vom Gott, der Eisen wachsen ließ, dann denken wir an Krupp, „Gold gab ich für Eisen" stand auf den schwarzen Reifen, die unser Großvater unserer Großmutter im Jahre des Heils 1813 an den Finger steckte. Wir gaben das Blech der Phrase für all das Gold der Erinnerungen und wundern uns, wenn unsere Finger dabei schmierig werden. Wir! — man kommt sich mitschuldig vor, weil man all die zurechtgeschminkten, auf echt kostümierten Helden widerspruchslos vorüber hat ziehen lassen und höchstens zu Haus, die Not dieser Zeit im Herzen, den Schwaben Uhland vom Schaft holte, der gerade für diesen Tag, den 18. Oktober, diese Verse geschrieben hat: Man sprach einmal von Festgeläute, Man sprach von einem Feuermeer. Doch was das große Fest bedeute, Weiß es denn jetzt noch irgendwer? Vernehmt! An diesem heut'gen Tage Hielt Gott der Herr ein groß Gericht. Ihr aber hört nicht, was ich sage, Ihr glaubt an Geisterstimmen nicht. Ulrich Rauscher" Wien. MITTEILUNGEN DES A. C. S. November 1913. Archiv für Jugendkultur. Die Vorarbeiten für das Archiv sind so weit gediehen, daß nun mit der Sammelarbeit in vollem Umfang begonnen werden kann. Die Sammelarbeit wird in erster Linie durch Schüler und Studenten geschehen. Wir bitten hiermit alle unsere Freunde, sich ausdrücklich in den nächsten Tagen als Sammler anzumelden und anzugeben, wieviel Stunden der Woche sie bereit wären, dieser Arbeit zu widmen, an welchen Orten sie zu sammeln wünschten und ev. genauere Angaben über die von ihnen allein erwünschte Sammlungsart zu machen. Den Anmeldungen ist die genaue Adresse (mit Telephonnummer) und die Schule und Klasse, die besucht wird, beizufügen. Die vom Archiv angenommenen Sammler erhalten bald eine Sammelkarte mit ausführlichen Bestimmungen über ihr Sammelgebiet und die zur Anwendung zu bringenden Methoden. Es ist unserer Sache nicht im geringsten gedient durch „symnno