Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 7 (November 1913)
- Date
- 1913-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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pathisches Gegenüberstehen", wir brauchen positive Arbeit, und wären es nur wenige Handgriffe in jeder Woche; wir müssen auch genau wissen, auf wen wir zu rechnen haben. Darum bitten wir, sich gleich ausdrücklich (auf einer Karte) als Sammler anzumelden. (FLUGSCHRIFTEN.) Das A. C. *S. hat zur Verbreitung der Idee und Gesinnung Jugendkuitor unter der Studentenschaft die Herausgabe einer Broschürenfolge „Der moderne Student" begonnen. Das erste Heft,, „An die Abiturienten", ist erschienen, es enthält einen Aufsatz von Univ.-Prof. Oswald Richter in Wien, in dem — neben kurzen Bemerkungen über Berufswahl, Inskription, Technik des Studiums — eine Übersicht versucht wird über die Möglichkeiten kultureller oder sodaler Beteiligung für den Studenten. Gustav Wyneken schreibt über die pädagogische Mission der Studentenschaft. Zuletzt ist eine - kurze Übersicht über studentische Gesellschaften gegeben und ein Adressenverzeichnis angefügt. Wir wünschen dem Heft eine weite Verbreitung und bitten unsere Freunde — zunächst die Studenten, die in studentischen Vereinen Einfluß haben —, dafür zu sorgen.. Die Broschüre ist durch den Buchhandel vom Verlag Hugo Heller u. Co. Wien L, Bauernmarkt 3, und durch die Arbeitsleitung des A. C. S. zu beziehen. Der Preis beträgt 30 Pf. oder 30 Heller. Sprechsäle oder studentische Vereine zahlen bei Bezug von mindestens 50 Expl. 20 Pf. (Heller) für ein Heft. In zwangloser Folge sollen weitere Hefte in dieser Sammlung erscheinen, Probleme des kulturell studentischen Lebens behandelnd.. Wir bitten um Vorschläge, Anregungen und Manuskripte. Göttingen. „Anfang"-Leser in Göttingen Achtung! Der Göttinger Oberprimaner, den ein Jenenser Sonntag abend den i2. X. in Niederrohne kennen lernte und mit dem er bis Eichenberg fuhr, wird gebeten, diesem seine Adresse mitzuteilen unter 21, Jena, hauptpostlagernd. Stuttgart. Der Stuttgarter Freie Sprechsaal wurde vom Rektorat des K.¬ Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums als Schülervereinigung bewilligt. Besprochene Themen: Die Schülervereine und ihre Bedeutung für die Jugendkultur. — Welchen Wert hat der Geschichtsunterricht? — Die Formen der Geselligkeit. — Alle Vorträge haben Anstoß zu interessanten Diskussionen gegeben. Wir haben beschlossen, daß derjenige, welcher an einem Abend einen Vortrag gehalten hat, nach der Diskussion Leitsätze aufstellen soll, die das Wesentliche oder das Ergebnis der Debatte kurz zusammenfassen. Auf diese Weise hoffen wir am Ende des Jahres ein wertvolles Sprechsaal-Archiv zu besitzen. Teilnehmerzahl 18.