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Der Anfang · 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 219

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 7 (November 1913)
Date
1913-11-01
Page
Seite 219 (sequence 27)
Language
German
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fährlichkeit in sozialer und pädagogischer Beziehung gezeigt hatte, beschäftigte sich der Vortragende eingehend mit der Schülerzeitschrift ,Der Anfang4. Er widerlegte Wynekens Behauptung, daß er an der Gründung dieser Zeitschrift nicht beteiligt sei. Seine Darlegungen gipfelten in dem Satz, daß Anhänger der Wynekenschen Lehre in diesem Blatte versuchten, jene Theorien der Jugend aufzudrängen, und daß deshalb dies Blatt nicht als eine Zeitschrift ,der Jugend für die Jugend,4 bezeichnet werden könne. Endlich wurde gezeigt, in welcher eigentümlichen Weise Wyneken neuer* dings versucht habe, den »Wandervogel/ seinen Bestrebungen dienstbar zu machen. Hin eindringlicher Appell an die Eltern, ihre Kinder vor Wyneken als Lehrer und Erzieher zu hüten, schloß den Vortrag, der von der zahlreichen Versammlung mit starkem Beifall aufgenommen wurde. In der Besprechung konnte mitgeteilt werden, daß die Bundesleitung des »Wandervogels E. V.4 mit diesen Bestrebungen Wynekens nichts zu tun habe." Wenn dieser Bericht die Ausführungen des Professor Hildebrandt richtig wiedergibt, so erkläre ich es für eine Dreistigkeit, meine Behauptungen4' betreffs meiner Beteiligung am „Anfang44 „widerlegen44 zu wollen. Meine Äußerungen darüber sind klar, unzweideutig und unantastbar. Der Gedanke des „Anfangs" stammt nicht von mir, sondern von den Herausgebern. Diese, nicht ich, haben sich um seiner Verwirklichung bemüht, und dann sind sie an mich mit der Bitte herangetreten, die verantwortliche Redaktion zu übernehmen. Dieser Bitte habe ich entsprochen und in Nr. i dargelegt, in welchem Sinne ich die Redaktion zu führen gedenke. Und kein Professor hat das Recht, hinter meinem Rücken meine Worte Lügen zu strafen, am wenigsten aber einer, der die Ge* wissenhaftigkeit seines Urteils dadurch charakterisiert hat, daß er, nach Erscheinen zweier Nummern des „Anfang", öffentlich den Ausspruch wagte: „Die »Zeitschrift der Jugend4 hat sich schon jetzt zu einem öden Schimpfblatt ausgewachsen." Daß im übrigen der „Anfang44 auch Freunden meiner Bestrebungen offen steht, so gut wie allen andern, ist selbstverständlich; Bedingung ist nur, daß «ic zur Jugend gehören. Zweitens; Ich soll versuchen, den „Wandervogel" meinen Bestrebungen dienstbar zu inachen, und soll das Min eigentümlicher Weise** tun. Diese eigentümliche Weise besteht darin, daß ich offen am „Wandervogel" Kritik geübt und ihn zur Aussprache über grundsätzliche Fragen aufgefordert habe. Diese meine Handlungsweise muß freilich einem Oberlehrer, der im Kreise seiner Berufsgenossen hinter meinem Rücken mich in der Art und Weise des Prof. Hildebrandt angreift, ..eigentümlich" erscheinen. Daraus, daß erklärt werden konnte, die liutulcHlcitung des W. V. E. V. (die auf dem Hohen Meißner von der Jugend so kräftig desavouierte) habe „mit diesen Bestrebungen Wynekens nichts zu tun1*, scheint hervor« zugehen, daß der Prof. Hildebrandt es so dargestellt hat, als ver* 219

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