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Der Anfang · 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 218

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 7 (November 1913)
Date
1913-11-01
Page
Seite 218 (sequence 26)
Language
German
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gaben, teils durch rliun Hin her und NotenUuuis, eine eigene Bj^ bliothek an schaffen | Es wäre dann doch viel leichter möglich für uns, zusammen zr kommen, uns dort zu finden. Die Sprechsäle könnten dann alt großer allgemeiner Sammelpunkt in größeren Zeitabständen sic| folgen, wir können unsern Kreis durch das zwanglose Mitbringe^ — ganz gleich an welchem Tage — unserer Freunde ver^ größern, für den „Anfang" werben, finden durch häulig'es ZusammeiJ sein Anregungen für den Sprechsaal und leinen vor allen Dinge« dort einander wirklich näher kommen. Wir sind dort zu Hausefl Das ist etwas ganz anderes, als wenn wir uns jedesmal in (kil Wohnung Fremder für kurze Stunden zusammenfinden, in Räumen»^ deren äußere Einrichtung uns selbst wesensfremd ist. Wir konnea| dann, wenn wieder einer der Wiener Kameraden uns besuchen,] •kommt oder andere, sie wirklich zu uns führen.;, Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Auch wir Mädel; wollen an der Verwirklichung mitarbeiten. Wir wollen dazu bei^ tragen, daß unser Heim die Statte jungen, lebendigen, anregenden^ Zusammenseins wirklicher Jugend werden soll! Daß neue Leben^.j formen und eine neue Geselligkeit da geschaffen werde. + H Das A. CS. hat In Wien drei /immer mitten in der Stull gemietet, und die stehen allen Prcnnden »md allen ,,Anl.u)j£"*Al><>inn'nteii deiiwui/ui 1;^ offen. Vorläufig; ist'» noch ein Clmo» von Ki.ten, Tischen, Stühlen imil l'.nrhnn; aber im nächsten lieft können wir sicherlich schon von einem Ihnn hniehten. Wie, wir die Kosten aufbringen? Ich weil* es nicht genau. Wenn wir etwas brauchen, schreiben wir es an die Wand, und bald darauf liegt es irgendwo auf eine» Tisch. Und um allen einen neuen Ansporn zu geben, teilen wir mit, daß uns im Wienerwald ein Grundstück — Wiese, Wald, Bach — mit Nachsicht der Taxe auf lange Frist verpachtet wurde; dort wollen wir eine Skihütte und ein1 Landhaus bauen, Kosten darf es keinen Melier! Bfd. In eigener Sache Von Dr. G. Wynekm Die „Deutsche Tageszeitung4' vom 27. Oktober, die „Vos-'- sische Zeitung" vom 28. Oktober (Nr. 548) usw. bringen folgenden Bericht: „Der Berliner Philologen verein beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit der zu einem Schlagwort der Gegenwart ge* wordenen sogenannten Jugcndkidtur4. Der Vortragende, Prof. Dr. Hildebrandt-Westend, nannte als den Rufer im Streit um diese neueste Erfindung modernster Pädagogik Dr. G. Wyneken. Nach . einer kurzen Charakterisierung der Philosophie Wynekens bekämpftet er aufs schärfste dessen Behauptung, daß die Familie nicht der geeignete Ort für die Erziehung der Kinder sei. Er wies darauf hin, daß bei der Charakterbildung die Hemmungen eine entscheidende Rolle spielen und daß nur Menschen, die von Jugend auf in der Überwindung von Schwierigkeiten sich geübt haben, imstande sind, die mannigfachen Kämpfe im Leben mit Erfolg durchzuführen. Nachdem er so die Deduktionen Wynekens bekämpft und ihre Ge- 218

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