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Der Anfang · 1913-07-01 · Heft 3 (Juli 1913) · p. Seite 79

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 3 (Juli 1913)
Date
1913-07-01
Page
Seite 79 (sequence 15)
Language
German
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Sonnenschein und stickige nächtliche Nebelschwaden? —, in der neue Lehrer und — eine neue Jugend sich die Hände reidien. Dann werden die Jungens ebenso fröhlich zur Schule gehen, als) sie nachher durch Wald und Feld schweifen. Denn die neue Jugend wird nicht mehr mit dem Spazierstöckchen unterm Arm und der Zigarette vor dem blasierten Gesicht über glatten Asphalt bummeln. Ein Zitronenfalter umgaukelt mich. Und droben am tiefblauen Himmel ziehen schöne, weiße Wolken dahin in weite Fernen. — Ich springe auf: „Wie, wenn du das allesi den Kameraden vom „Anfang" einmal sagen würdest? Wenn du sie fragen würdest um ihre Meinung zu den Gedanken, die dich überkommen, als» du allein warst mit dem „Anfang" am Frühlingshügel? Und flugs radle ich heim und schreibe es' alles auf. Und nun sagt: was meint ihr dazu? Unsere Meinung Mögen sich recht viele Kameraden von dieser Frage anregen lassen. Unsere eigene Antwort liegt in den .Worten, die Dr. Wyneken in dem Artikel „Zum Kulturkampf der Jugend", Berl. Tagbl. Nr. 275 (eine ^Ergänzung zu Geheimrat Adolf Matthias Artikel: „Ein neuer Kulturkampf", Berl. Tagbl. Nr. 259) ausgesprochen hat: „Man muß nur verstehen, die Untertönc dieses Bestrebens richtig zu hören. Die Generation, die sich den Anlang geschaffen hat, ist nicht mehr die Bicrlisdigeiieration. Ks1 ist ihr nicht zu tun um einen lustigen Radau, um eine ulkige Satire, sondern in ihr lebt (die Ahnung eines positiven Ideals, einer wirklich neugearteteu Jugend und einer wirklich neugearteten Schule als des Heimes! dieser Jugend. Ganz und gar nicht mehr handelt es sich um einen Kampf (gegen die Schule als die Zwangsanstalt jugendlicher Freiheit, sondern es handelt sich um .einen Kampf für die Schule, für eine neue Schule, das sollte mau nicht verkennen. Welcher denkende Schüler heutzutage sieht noch in dem Lehrer als solchen, in deT Idee des Lehrers sozusagen, den Tyrannen;und Bedrücker? Was er in ihm sieht, das heißt, was! er in ihm sucht, und wonach er sich sehnt, das ist der Führer, der Führer, der zugleich Kamera«! ist. Das ist der Sinn des Kulturkampfes der Jugend. Und man soll diesen Sinn nicht abschwächen mit dem billigen Einwurf: daaj 79

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