Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- 5 Jahrgang = Jahr (1847) 5607 (1846)
- Date
- 1846-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 48)
- Language
- German
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Rückblick auf KS Dies Der Stadt bereits als Sheriff gedient hat, aspirirt die Würde eines Aldermans. Nehmen Sie an, es würde eine Bill eingebracht, die es verböte, Israeliten überhaupt zu diesem und zu anderen Munizipalämtern zuzulaffen würden Sie eine solche Maßregel wohl gut heißen d Würde irgend eine Versammlung von vernünftigen Männern eine solche Maßregel genehmigen? (Hort!) Nun denn, würden Sie dies nicht auf direkte Weise genehmigen, so können Sie es auch nicht vermittelst der Umwege, die jetzt statt haben." (Hört!) „Jch schlage demnach vor, daß bei einer Deklaration eines Israeliten die Worte „auf den wahren Glauben eines Christen" weggelaffen werven. Dies ist schon zu Gunsten der Quäker, der Herrnhuter, der Independenten und der Separatisten bewilligt worden, weil alle diese erklärten, sie könnten die Worte nicht ohne Gewiffensscrupel unterzeichnen. Aber man entgegnet mir, dies seien alle christliche Sekten. Aber es ist selbst bezüglich der Juden keine Neuerung irr meinem Vorschläge. Zuerst ward eine Akte erlassen, um die Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, die ihnen zur Crlangung des Großsheriffamtes im Wege standen, weil man-ihnen dieses Amt zugänglich zu machen wünschte. Noch andere Fälle sind vorhanden. In minder liberalen Zeiten als die jetzigen, als viele Leute noch mehr Gefahr erblickten und chimärischen Befürchtungen sich überließen, schon in George l. 10 ist in der Abschwörungsakte den Juden der Satz „auf den wahren Glauben eines Christen, so wahr mir Gotr helfe" erlassen. Desgleichen in George II, 13, wo dieser Satz denjenigen Juden, die in unfern auswärtigen Kolonien naturalisirr werden, erlassen ist." „ Cs liegt mir sehr am Herzen, daß diese Maßregel durchgehe. Die Minister I. M. theilen diesen Wunsch, und deshalb haben wir sie nicht auf große politische Zwecke basirt, wo Meinungsverschiedenheit herrschen kann, so daß am Ende in der allgemeinen Debatte der besondere Gegenstand verloren geht. Deshalb detailtire ich auch nicht, was das Ausland in diesem Punkte gethan hat. Ich sage nichts von dem, was in Frankreich, Belgien, den vereinigten Staaten, und vor Allem, was in Holland stattgefunden hat, wo seit sehr vielen Jahren Bekenner des Judenthums ohne