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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1846-01-01 · 5 Jahrgang = Jahr (1847) 5607 (1846) · p. Seite 8

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
5 Jahrgang = Jahr (1847) 5607 (1846)
Date
1846-01-01
Page
Seite 8 (sequence 38)
Language
German
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IRI
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8 Rückblick auf zwei erst im Laufe der Debatten mit Hinblick auf diese anlangten. In der dritten Sitzung begann die eigentliche Diskussion mit der Frage: „Ist die hebräische Sprache als Gebetsprache gesetzlich nothwendig?" Diese Frage ward nach langer Diskussion, die auch in die vierte Sitzung hinübergriff, einstimmig verneint. Hieran richtete sich als zweite Frage: „Ist die Beibehaltung der hebräischen Sprache beim öffentlichen Gottesdienste aus andern Gründen nothw endigDie Abstimmung , welche wegen Ausführlichkeit der Debatte erst in der sechsten Sitzung erfolgte, ergab fünfzehn Stimmen verneinend, dreizehn bejahend, drei enthielten sich der Abstinrmung. Da es bei dieser wichtigen Frage und so getheilten Abstimmung nicht blos auf die Zahl ankommr, sondern vielen Lesern die Namen wichtig sein werden, so geben wir hier die Votirenden an: verneinend antwortete!: : E i n h o r n, W a g n e r, Kahn, A. Adler, Auerbach, Süskind, Hoffmann, Heß, Wechsler, Geiger, Maier, Salomon, Herzfeld, Holdh ein:, Jo low icz; bejahend: Low en gard, Sob ernheim, Reiß, Philippson, Treuenfels, Ben-Israel, Frankel, Schott, Güldenstein, Gosen, Jost, Hirsch, Stein; der Abstimmung enthielten sich; H e r r h e i m e r, S Adler, Formstecher. Endlich wurde nun gefragt, „ob dietheilweise Beibehaltung des Hebräischen beim Gottesdienste rathsam fet worüber nur die, welche die vorigen Fragen verneint hatten, abstimmen konnten, und e in st i mm i g bejahrtem Aus dem Ganzen dieser, durch die scharfe Spaltung der Fragen etwas verworrenen Verhandlung ging hervor, daß man einstimmig war über die Vereinigung des hebräischen und deutschen Elements im Gottesdienste. Demungeachtet nahmen Frankel und Schott aus den: Umstande, daß nicht alle Theilnehmer der Versammlung für die Nothwendigkeit der hebräischen Sprache, sondern nur für die R a t h s a m k e i t stinnnten, Gelegenheit auszuscheiden.*) Das Schreiben, worin vr. Frankel sein Ausscheiden motivirte. ist adgedruckt: „Allg. Zeit. d. Iudenth." 1845 Nr- 31 32 „Orient" Nr. 31 „Frfrt. Oderpoftamtsztg." vom 18. Juli 1845 und in mehreren anderen Zeitschriften Der Herausq

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