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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1845-01-01 · 4 Jahrgang = Jahr 5606 (1845) · p. Seite 231

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
4 Jahrgang = Jahr 5606 (1845)
Date
1845-01-01
Page
Seite 231 (sequence 298)
Language
German
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Prinz und Derwis 231 Das Beste was dem Menschen wird bescheert, Ist die Vernunft, die ihn belehrt; Wo nicht die Schaam, die ihm verwehrt;. Wo nicht das Geld, das er versperrt, Wo nicht ein Stein vom Himmel ihn zerstört, Over Feuer ihn verzehrt. Dann halt' er Ruh' Und seine Leute dazu! Anderes hat unser Werk aus Ghasali's Abhandlung „O Kind^ sher. von Hamm er Wien 1837) z.B. die dreischlechtesten Dinge.- untreuer Freund, ungerechter Richter und geiler Greis. (K. 26). VII. Gleichnisse u n d B i l d e r treten mehr oder minder hervor, und gehen dadurch entweder in eine der vorerwähnten Kategorien, oder irr bloße rberorische Redensarten über, welche stereotvp werden, und deren Ursprung oft in einem wissenschaftlichen, namentlich plnlvsopbischen Svstem, und daher auch in solchen Werken zu suchen ist. Poesie und Wissenschaft sieben hier in innigster Wechselwirkung. •— Ein Talmud ist, der zwischen zwei Partbeien in der Enge ist, wendet aus sich die in Lasontaine's Bearbeitung bekannte Erzäblung von dem Manne einer jungen und alten Frau an, die ibm das graue und schwarze Haar ausreißen, bis er „kahl binten, kabl vorne" ist, welches nun zum Sprüchtworr wird. Mit diesen beiden Frauen vergleicht Mubamed und spätere jüdische Poeten diese und jene Welt'). Ein A r a b i sch e s Sprüchwort lautet„Zwischen Ha n a und Ba na sind unsere Bärte verloren gegangen""). Wenn wir noch zweiselten, wer diese beiden Frauen seien, so sagt cs unser Werk deutlich (Kap. 14). „Ich nenne sie Hann ah und Pe n ina h.'" die Weiber Elkanab's. — Das Gleichnis' von der Wage die das Unwichtige bocherbebt ) wendet unser Werk (K. 5.J aus 1) Dukes -,u Kennt. 95. Glmi'ali <5. 157. 2) Blumenl. 232 3) Immanuel, Mech G. a. a. C. Anm. 127

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