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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1842-01-01 · 1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842) · p. Seite 37

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842)
Date
1842-01-01
Page
Seite 37 (sequence 94)
Language
German
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IRI
…/2609281-3184076--0094-3184201
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das Jahr 1841. 37 mehreremale im Parlamente von dem dm syrischen Christen zu verleihenden Schutz die Rede war, verlangte man diesen stets auch für die syrischen Juden. Man erinnere sich ferner, wie hochherzig sich England, Volk und Parlament, in der Damasker Angelegenheit benommen. Zu erwähnen hierbei ist noch die feierliche Weise,, in welcher die Israeliten den Sir Moses Montefiore bei seiner Rückkehr aus dem Orient empfingen (am 8. März), und wie Ihre Majestät die Königin in ihrer Theilnahme dem edlen Sir Moses ein Wappen verlieh. Weniger erfreulich sind die Einblicke, die sich im verflossenen Jahre in die inner e n Verhältnisse der englischen Juden aufthaten. Im Allgemeinen ist der englische Jude ceremonielfromm, und erzieht auch seine Kinder also. An höhere Auffassung der Religion und an eine höhere religiös-geistige Erziehung wird aber wenig gedacht. Langsam bricht sich das Gute hier Bahn, und einige neue Schulen zu Birmingham k. geben den Anknüpfungspunkt. Dahingegen macht sich auch in England das Bedüriniß nach Kultusreformen fühlbar, wie denn in einigen wenigen Gemeinden Chor und Predigt eingeführt worden; von Einigen aber hitzig angegriffen und hitzig bekämpft, entwickelte sich daraus in der letzten Halbschied von 1841 ein öffentlicher Skandal, dessen Folgen noch lange nicht zur Beruhigung gebracht sind. Es hatte sich nämlich das Bedürfnis; einer neuen Synagoge am Westende von London für dort wohnende Israeliten fühlbar gemacht. Dieses Umstandes bemächtigten sich einige Männer, welche dem Verfall des Gottesdienstes durch eine Reform desselben vorzubeugen gedachten. Sie glaubten die Beistimmung der Hauptsynagogen und des Londoner öotb-Din's zu erlangen, aber diese Hoffnung schlug fehl, indem diese auch die geringste Veränderung von sich wiesen. Deshalb konstituirten sie sich zu einer eigenen Gesellschaft, welche die Reform für sich zu verwirklichen sich zum Ziele setzte. Sie gründeten eine Synagoge, schafften die zweiten Festtage, außer an Rosch Haschannah ab, und verkürzten die Gebete, indem sie einige zusammen-- zogeu, die Piutim gänzlich entfernten; Chor und Predigt wurden an die Stelle derselben gebracht. Zahlreich war dieser Verein

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