Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- 1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842)
- Date
- 1842-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 90)
- Language
- German
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das Jahr 1841. 33 ) * dem Wege zu räumen; mehrmals waren diese durch das Unterhaus gegangen, jedesmal aber vom Oberhause zurückgewiesen, nur in Bezug auf das Sheriffamt gelang es, jedes Hemmniß zu besiegen. Ein Aehnliches begab sich im vorigen Jahre. Glänzend waren die Debatten und ihre Erfolge zu nennen, aber das Resultat dennoch unglücklich. In der Sitzung des Unterhauses am!9. Februar trug Herr Divett darauf an, eine Bill einbringen zu dürfen, vermöge derer die Juden bei Uebernahme von Gemeindeämtern von der Erklärung „auf den wahren Glauben eines Christen" entbunden/ein sollten. Obgleich sich Sir R. Jnglis und Gladstone sehr heftig dagegen erhoben, weil „diese Maßregel auch zur Zulassung der Juden Ln's Parlament führen würde", wurde die Bill (Jews-Declaration-Bill genannt) zum ersten Male verlesen. Am 10. März fand die zweite Lesung statt. Nachdem sich das Haus versammelt hatte, erschienen die Sheriffs von London an der Barre, in ihren Staatskleidern, und überreichten eine Petition des Lord-Mayor's, der Aldermen und des Gemeinderathes, daß das Haus die genannte Bill in ein Gesetz verwandle. Die Petition wurde verlesen, und befohlen, sie auf die Tafel zu legen. — Lord Sandon überreichte eine Petition von Liverpool zu Gunsten der Bill. — Mr. B. Smith eine gleiche von Norwich zu Gunsten der Bill. Eben solche überreichte Mr. Hutchins von Penryn und Falmouth. Mr. Hodges desgleichen von einer Stadt in Kent. Der Schatzkanzler überreichte Petitionen vom Mayor und dem Gemeinderath von Portsmouth und zwei anderen Städten zu Gunsten der Bill. Der Attorney-General desgleichen vom Lord Provost und dem Stadtrath von Edinburg zu Gunsten der Bill. Lord I. Ruffel eine gleiche von einer Anzahl „sehr achtbarer" (High respectable) Juden in London. Als eifrigster Gegner trat Sir R. Jnglis auf, dem Lord John Ruffel (Minister) ungefähr so antwortete: Man sagte, daß die Dissenters nicht dieselbe Anhänglichkeit am Staate haben könnten, als die, welche der Hochkirche angebörten; daß Kirche und Staat als mit einander Eins angesehen werden müßten; und daß folglich die der Kirche Ange-