Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Zweite Folge, erster Jahrgang 5626 (1865-1866) (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 114 (sequence 184)
- Language
- German
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114 lung: Uebev die Mundart der Mandäer zu ersehen ist. — Gelegentlich erwähnen wir die reiche Sammlung aethiopis ch e r Handschriften, welche d'Ab b a d i e in Afrika gesammelt und verzeichnet hat; die Beziehung einzelner zur jüdischen Literatur ist in der Hebräischen Bibliographie 1861 S. 17 hervorgehobeu. In Verbindung mit biblischen Nachrichten stehen verschiedene Forschungen über alte Mythologie, Sage und Geschichte des Orients.' Wenn Chwolsohn's (so lies VIII. S. 134) neue Ansichten über Tammus auf Quellen beruhen, deren Glaubwürdigkeit allgemein bestritten wird; so legt Al. Müller in seinen Untersuchungen über Astarte auf den Cultus derselben zu viel Gewicht für die Gesetzgebung. Ueber die Religion der Vorisraeliten, namentlich den Gott Seth, erschien ein mit monumentalen Abbildungen versehenes französisches Werk von W. Pleyte; den indischen Ursprung von Asmodai besprach Gilde meist er (in „Orient und Occident") *). Wie sich an den Namen Amalek Sage und Legende knüpfe, und überhaupt wie wenig Werth auf die arabischen Quellen über biblische Namen zu legen sei, lernen wir aus der kritischen Abhandlung Th. Nöldeke's: Ueber die Amalekiter und einige andere Nachbarvölker der Israeliten. In der, Eingangs geschilderten Doppelverbindung mit der Bibel stehen namentlich die Forschungen über die beiden alten Großmächte in Asien und Afrika, zwischen welchen sich das Völkchen Israel durch die Macht der Idee zu erhalten hatte, für deren, in den räthselhasten Charakte- *) Vergleiche zur pseud. Lit. S. 23, 65 A. 3; Krochmal Daat Clohim S. 19; P. Cassel, Bericht über Renan S. 41.