Mannheim
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Blau-Weiss-Blätter · 1918-02-01 · 5 (2.1918) · page 35

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
5 (1917-1918)
Issue
5 (2.1918)
Date
1918-02-01
Page
– (sequence 35)
Language
German
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waren, trug nicht zuletzt.dazu bei, daß unser Lhanukkah-Fest so schön wurde. 2luch dieses Heim verdanken wir unserem Jarns! Das Lest selbst war sehr gelungen und bildete einen feinen Lhanukkah- Abschluß. €s tat uns leid, daß Vera Pulvermacher, die gerade hier war, nicht dazu kommen konnte. Warum verschwand sie so spurlos? Gewandert wurde jeden Sonntag in 4 Gruppen und jede Gruppe hatte wöchentlich einen Heimabend. An unseren Führerstunden dürfen seit einiger Zeit Wanderer beider 1. Gruppen teilnchmen. Mir sprachen bisher miteinander über Gemeinschaftsleben im Anschluß an einen Artikel von Ul. Brod, sprachen über Wandervogel und Blau-Weiß", über nationale und religiöse Erziehung. Jeden Freitag Abend lesen wir Bibel. R e b e k k a p e r l m a n n ßker^z-S. Ich bekomme jetzt öfter mal dix Anfrage: „Ist Eure Ortsgruppe tot?" G nein, Ihr Lieben, wir leben! Leben frischer denn je. — Und daran ist ein Siurm schuld, der im Anschluß an Scholem im September bei uns ausbrach. Ein richtiger Herbpsturm also! Der wehte uns tüchtig durch, Hat manche wach» gerüttelt und manche abgeschüttelt. — Und dann wirbelten wir eine weile mit, mal auf, mal nieder, bis wir halb wirr schon waren. Da haben wir uns denn anfgerafft und uns dem Sturm entgegengestemmt. Und das war so sein, daß wir ganz fröhlich wurden dabei. So flttd wir jetzt. Wir haben neuen Mut und eine Menge Probewanderer. Und zwei Wandrerinnen, die mächtig mithelsen wollen: die große Eva iweinwurzel) und die schwarze Liese (Sigall.) — Unsre Jungens im Felde sind unser Gruppenstolz. Walter Lippmann wurde Gcsreiler. An-Helm Frank erhielt das L. K. 2., Adolf Felfenstem die Friedrich. August-Medaille. Auf Urlaub weilten hier: Anshelm Frank und Ernst Moritz Felfenstem. Der wird immer länger und länger. Schon sehe ich's kommen, wie tx mit seinem (harten?) Schädel unsre Aellerdecke einrennt, Hei, hättet! wir dann ein lustiges Stadtheim! -~. Unser liebes Bernbrucher Häusel mußten wir leider aufgeben. Das ist uns Allen recht schwer geworden. — Walter Moses und Karl Steinschneider waren hier. Da durfte meine Bude viel Trubel schauen und viel Jubel hören. Und dann erst zu Weihnachten, als etliche Berliner Mädel hier waren! Lin zurückgelaffener Waschlappen erzählt noch davon. Auch Sulamiths Taschentuch. Das kam mal unterm Sofa vorgekrochen. — Ich will aber lieber schweigsam sein, sonst kommt schließlich noch raus, daß mal zwei bis Mittag pennten. — Und wer nun gar die Beiden waren! Ihr, meine Leipziger aber, merkt auf: wer in Winterschlaf zu sinken gedenkt, der wisse, daß man heutzutage auch im Winter fliegen kann. Schaloml Flora Rrupenic Mannheim. Unsere Spielsonntage haben sich gut bewährt, die Beteiligung rp bedeutend größer als aus Fahrten, wir werden sie deshalb den ganzen Winter über ireibehalten. Sogar die Buden haben schon zweimal mttgesplelt. Allerdings, solange wir in Heidelberg eine gute Rodelbahn haben, wird diese vorgezogen. Lhanukkah feierten wir dieses Jahr nicht in Hemsbach. Die Buben und 20s

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