Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 5 (1917-1918)
- Issue
- 5 (2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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wir ihn auch selbst nicht mehr erwischen, so wollen wir doch wenigstens einmal seine Spnr verfolgen. Ihr sebt sie hier auf Abbildung 1. Mb. 1. Fluchtspur des Hasen. Wie kommt mm diese Spur zustande? Die Vorderfüße des Hasen sind sehr kürz. Er setzt sie hintereinander auf und hebt fast gleichzeitig die kräftigeren Hinterläufe über die Vorderläufe hinweg. Ist er nicht, wie doch meistens, ans der Flucht vor dem Jäger, dem Fuchs oder einem harmlosen Spaziergänger, so ist sein Gang gemütlich. Er setzt die Hinterläufe fest auf, mit der ganzen Sohle, die Vorderfüße jedoch nur kurz, so daß sich im Schnee folgende Spur ergibt. (Mb. 2.) fr- 2» Abb. 2. Die Fährte des Kaninchens ist die gleiche, nur etwas kleiner. Ich denke, wir werden nun nie mehr eine Hasenspur mit der von Reh oder Hirsch verwechseln. Diese haben einen Huf, der in zwei Teile (Schalen) gespalten ist. Beim Bock stehen diese Schalen vorne zusammen, bei der Nicke nicht. (Abb. &) Abb. 3. Links: Bock. Rechts: Ricke. Auf der Flucht zeigen sich dann noch die beiden, hinten am Huf befindlichen Zehen. Auch die Fuchsspur wollen wir uns merken, wenn wir sie auch selten genug finden werden. Der Fuchs ist auf der Suche nach einem guten Frühstücksbiffen. Vorsichtig „schnürt" er durch den Wald. Dabei stehen seine Tritte in gerader Linie hintereinander. (Abb. 4.) Der Schwanz streicht auf dem Boden entlang. In der Ferne ertönt Hundegekläff; schnellstens eilt er nun' davon, wobei er die Vorder- und Hinterfüße schräg n e b e n einander stellt. Ein Dachshund ist ihm auf der Spur. m