Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 5 (1917-1918)
- Issue
- 5 (2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Abb. 4. Fnchsspnr. Wir rönnen seine Tritte im Schnee bis zum Fuchsbau verfolgen. Welches ist nun aber die des Hundes? Sehen sie sich doch recht ähnlich. Folgende Gegenüberstellung mag cs zeigen. (Abb. 5.) Abb. 5. Links: Fuchs. Rechts: Dachshund- Links der Abdruck der Fnchspfote, mit spitzeren Nägeln und schmalen Ballen, rechts die breitere des Hundes. Nicht immer treffen wir cs so günstig, daß der Schnee uns beim Fährtensuchen zu Hilfe kommt. Natiirlich finden wir dann die Spur am besten auf feuchtem Boden, auch im Sand ist sie meist gut erkennbar. Sehen wir uns aber noch nach anderen Merkmalen nm, die uns auch auf trockenem Boden von bcu Tieren erzählen. Abb. ö. Spur des Eichhörnchens. DaS Eichhörnchen, das die in Abb. 6 gezeichnete Spur hinterläßt, ist leicht zu finden, llnter den Bäumen im Wald liegen oft angenagte Tannenzapfen oder Schuppen, auch Nußschalen, Bncheneckernhnlsen. Hier hat ein Eichhörnchen gehaust. Richtig sehen wir's gerade noch, wie es sich flink und geschmeidig auf einen anderen Ast schwingt; schon ist eS den Blicken entschwunden. Wir freuen uns iiber das zierliche Tierchen, das aber in seinem Nageeifer den Bäumen viel Schaden zufügt. Die Fichtenschonung kann von den Rehen erzählen, die hier die Spitzen der jungen Triebe benagt haben. Schließlich findet man an Bäumen die Rinde an einer Stelle vollkommen abgelöst. ES macht den Eindruck, als ob sie jemand mit einem stumpfen Instrument abgeschabt hat. DaS waren die Böcke, die im Frühjahr den Bast von ihren Gehörneu gerieben haben. So finden wir überall die Spuren der Tiere, nnd wenn wir uns ruhig l95