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Blau-Weiss-Blätter · 1917-08-01 · 2 (8.1917) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
5 (1917-1918)
Issue
2 (8.1917)
Date
1917-08-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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hörte er. wie der Meister den Schülern für den nächsten Taeins: schwierige Aufgabe zu lösen gab. Non keinem bemerkt, blieb er in» Lehrsaal zurück, und als es Nacht geworden war, setzte er sich aN. die Bücher, in denen er wohl bewandert war und begann der Frag« nachznsinnen. . Und siehe dal es öffnete sich dis Tür und herein trat der Prophet Elia. Er setzte sich neben den Freiersmann und half ihm die Aufgabe lösen. Wie freute sich nun der Meister über den Scharfsinn seinerjünger, als er am nächsten Morgen auf seinem Pulte die Lösung seiner Aufgabe vorfand. Doch keiner seiner Schüler wollte der Verfaffer sein. Als sich derselbe Vorgang am nächsten Tage wiederholte, wurde der Meister doch neugierig. Er machte in die Tür des Lehrsaales eins kleine Geffnung und beobachtete Lurch das Loch derr Fremden, wie er aus seinem Versteck hervorkam und eifrig studiert». Den Propheten Elia gewahrte er nicht. Tags darauf holte er den Armen hinter dem Gfen hervor,, erzählte seinen Schülern, was er gesehen und wollte den Braven dadurch ehren, daß er ihm seine einzige Tochter zur The versprach. Doch als er sein Mißgeschick erfahren hatte, da ließ er ihn mit reichen Geschenken von dannen ziehe» und gab ihn« mit seiner« Schülern feierliches Geleit. Auf seinem Mandern geriet unser Jüngling in einen großen Wald. Drei Tage hatte er bereits den Wald durchirrt und nichts zuessen gefunden, da erblickte er endlich einen Apfelbaum. Die Acpfel sahen ihn so einladend an, daß er sich sogleich welche herunterholte. Aber kaum hatte , er in einen hineingsbiffen, da wurde er von heftigen Schinerzen geplagt und von einer schweren Krankheit befallen. Aber der Hunger trieb ihn, einmal an einem andern Apfelbaum, der dicht daneben stand, zu versuchen. Und welches Wunder! Er brauchte nur von diesen Aepfeln einen zu kosten, da war er schon von seine» Leiden geheilt. Klug, wie er war, steckte er sich nun von den giftigen wie von den guten Aepfeln soviel in die Taschen, wie er nur tragen konnte. Endlich lichtete sich der Wald urrd er kam in eine große Stadt, die Hauptstadt des Landes, hier fand, er alle Leute in tiefer Trauer. Ihr vielgeliebter König lang an einem schweren Leiden danieder. Gswar gerade jene Krankheit, die man sich von jenen giftigen Aepfeln holte. Stracks ließ sich unser Freund vor den König führen. E» wollte, was allen Doktoren mißlungen war, versuchen. Zuerst gab» er dem Kranken von den giftigen Aepfeln zu essen. Dadurch wurden dit Schmerzen auf düs höchste, getrieben, . hierauf reichte er ihm zn« se,

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