Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 5 (1917-1918)
- Issue
- 1 (5.1917)
- Date
- 1917-05-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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perläßt, bist Lu bald in Ben Schemen, der Nationalfonüsfarm. an der vorüber der Weg zur MakkabäerstätteModnm führt. Auch eine .Wanderung an den Westabhängen des Gebirges Judäa bietet weihevolle Stunden. Judäa kann am besten der betrachten, der die Ebene Iuda's, die Sephela, vom Rande des Gebirges Juda westlich überschauen kann und doch gleichzeitig nach Gsten ins steinige Gebirge Einblick hat. Diese Wanderung am Randgebirge führt, an der ersten Nationalfondsfarm^Uulda und mehreren Kolonien vorüber, an die Eintrittsstelle der Bahn Jassa - Jerusalem ins Gebirge. Dort führt ein steiler Anstieg über Bethar, der letzten Feste Bar-Kochba's, und in späterer Höhenwanderung nach Jerusalem. Die Ebene Sephela trägt eine stolze Reihe judäischer Kolonien, die Weinbaukolonien Rischon le Zion und Rechoboth, die kleineren Beer Jakob, Neß Zionah, das große, an uralter Philisterstätte stehende Ekron, und die Bilukolonie Katra. Immer näher kommen wir der Südsteppe, deren Aussehen hier braune Küstenfärbung aufweist. Schon recht einsam liegt Kastinie, wo eine tüchtige, junge Arbeitergenossenschaft arbeitet. Die Landschaft wird hier unvermutet wellig, tausend kleine hügelchen ragen aus dem Boden auf. Die weite Südsteppe bis zur südlichsten jüdischen Siedelung ist ziemlich einförmig, doch von erhabener Einfachheit. Ruchamah ist eine jener Farmen, denen die schwierigste Aufgabe der Besiedlung zufällt. Ihr« aufopfernden Arbeiter leben unter widrigsten Umstände» für die Südwacht jüdischen Bodens. Es gilt uns als stolzer Grenzpunkt unserer Pionierarbeit in Erez Israel. Und wie einst werde» wir die Scholle Palästinas umfassen: „Von Dan bis Berssbal" Wien heinrich Glanz Aus Rischon-le-Iion. Abgedruckt aus dem Sammelbuch „beschaa su* (erschienen in Jaffa 1916); aus dem Hebräischen übersetzt von Hadaffah bath Mordechai. Es ist eine schwere Aufgabe, all die Ereignisse, die das letzte Jahr in buntem Wechsel über unsere Kolonie und ihre Einwohner brachte, zu berücksichtigen. Es verstrich nicht eine Woche, in der sich nicht zur alten eine neu« Not gesellte, bevor es noch möglich war, alles zusammenzufaffen. heute möchte ich nur einen kurzen gehängte» Ueberblick über die Ereignisse der letzten Zeit geben und zwar oo»