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Blau-Weiss-Blätter · 1916-12-01 · 4 (12.1916) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
4 (1916-1917)
Issue
4 (12.1916)
Date
1916-12-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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Augen, in denen die Tat war, Treue, Erwin Lederer, dessen Mädchen, seele kann, scheu anfgeblüht war, und Black, unser Black, alle toi, er wird «in erschütternder Markir N' schomaus sein und wir werden alle Araft zusammen nehmen müssen um weiter treu wie einst unsere Jungenr an unserer Lache zu arbeiten. Anfang November in Serbien Dt 1 o Engländer Im Segelboot Was hatten wir hinter uns? Einen großen Steinhaufen, Leipzig genannt. Und vor uns? Die große Fahrt. — Jetzt aber waren wir Ln Lauterbach auf Rügen und sahen zum erstenmal das offene Meer. — wir waren überwältigt, konnten uns nicht satt sehen und wollten segeln, einerlei, wohin; einerlei ob wir tyuartier bekommen würden, oder nicht. — Schnell waren wir mit zwei Fischern einig. Und nun die Fahrt! - wo die Bucht, in der wir segelten, ein weites, großes Meer wird, dorthin verlor sich unser Blick und schaute ein Bild aus einem Märchenbuche: Die Eingangspforte zu irgend einem Zauberland. Denn womit sollte ich wohl sonst diesen Zugang zum offenen Meere vergleichen? Die beide» äußersten Stellen der Küste bildeten die Pfosten. Zwischen diesen aber hatte die Sonne einen breiten Meeresstreifen vergoldet, und der glitzerte und funkelte wie Götterwerk aus edelstem Metall. Und wo die Sonne sich mit der See vereinte,' und auch nach vorn, nach uns zu, ihren goldenen Ueberfluß sandte und ringsherum die Wolken entflammte, da muß wohl der eigentliche Eingang gewesen sein. — Doch wie lustig war das Meer bei all dieser Pracht, die auf uns so mächtig wirkte. Ls tanzte leicht und scherzhaft, und das Boot tändelte mit. Die Welle» spielten Lasche, überstürzten sich dabei und schlugen übermütig an die Bootswand. — wir wurden schweigsam, und als einer Kämpfen wollte, merkten wir, daß das nicht zusammenklang mit dem Gurgeln und Plätschern — der Musik des Meeres — um uns herum. — Ich sah die beiden Fischer an. Sie sahen zufrieden und ernsthaft aus. — Und so waren sie alle, diese Küstenbewohner, die das Glück haben, noch eng mit ihrer Heimat verbunden zu sein und das gewaltige Meer zum Erzieher zu haben. Arme sah ich genug, doch hatten diese nie vergrämte oder verbitterte Gesichter, warum auch? Sie haben ja ihren Boden, find noch Pflanzen im nährenden Erdreiche. wir waren der Gegenwart wohl alle etwas entrückt worden, doch die nahe Küste brachte uns bald wieder zu Bewußtsein und erinnerte uns daran, daß alles, auch unsere schöne Segelfahrt vergänglich ist. Die Seemöven. . . . „die uns zur See Begleiter waren", umflogen uns noch einige Male, und dann fuhren wir in weichem Sande fest. — Nachdem wir uns von unseren Fischern verabschiedet hatten, wanderten wir weiter, in den Abend hinein. Leipzig Hans hart LiederblLtta* Unser Bundestag hat uns einander nahe, ganz nahe gebracht, wir Wanderersahen zum erstenmal: Es gibt nicht nur einen Blau-Weiß Berlin, eine» Breslauer, einen Eölner Blau-Weiß; nein es gibt einen großen, einen starke« deutschen Blau-welß.Bund l

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