Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 4 (1916-1917)
- Issue
- 2 (8.1916)
- Date
- 1916-08-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2425321-3181705-3181708--0592-3182376- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Line gewisse Kontinuität konnte erst die jetzige Bundesleitung erzielen, -ohne daß sich die Dauer ihrer heutigen Zusammensetzung bestimmen Läßt. Die Ressorts wurden folgendermaßen verteilt : Ealoary Verkehr nach außen, Marie D a v i d f o h n Mädchenwandern, -G i n s b e r g Verwaltung und Inneres, Gla f e r Blau-Weiß-Litera« tur, A o r e f Kaffe, Martin R o f e n b l ü t h Redaktion der Blau« Weiß-Blätter. . ' Eine Hauptaufgabe der Bundesleitung nach Kriegsausbruch «rar es, in den Beziehungen mit den Bünden keine Stockung eintreten zu lassen. Bereits die Sondernummer der Blau-Weiß-Blätter vom August diente diesem Zwecke, ebenso die erfolgreichen Bemühungen, unsere Zeitung, trotz finanzieller und sonstiger Schwierigkeiten — wenn auch nur alle zwei Monate — weiter herauszubringen. Bald setzte wieder eine eifrige Korrespondenz mit den Bünden ein, die in letzter Zeit durch häufige Rundschreiben der Leitung über die schwebenden Fragen belebt wird. Den Zusammenhang im Blau-Weiß förderten weiterhin mehrere Reisen von Mitgliedern der Bundesleitung, die den Erfolg hatten, daß Mißverständnisse zwischen uns und einigen Bünden leicht beseitigt wurden. Die Notwendigkeit derart persönlicher Einflußnahme zeigt fich besonders bei Neugründungen. Zunächst wird es uns freilich nicht möglich sein, Gründungen durch Blau-Weiße vornehmen zu lassen -oder bestehenden Gruppen Führer zur Verfügung zu stellen. Es haben immerhin mehrfach Treffahrten zwischen freien Wandervereinen «nd benachbarten Blau-Weiß Bünden stattgefunden. Wir versprechen «ns von solchen Veranstaltungen viel; wissen aber, daß daneben und oft als einziges Mittel der Beeinflussung eine rege Korrespondenz Fortbestehen muß. Di« Bundesleitung steht auf dem Standpunkt, daß Neuaufnahmen nur dann zulässig sind, wenn die betreffenden vereine die Sicherheit dauernden Bestandes und einer Wesensgleichheit mit «ns bieten. Neben diesen Aufgaben beschäftigte die Bundesleitung die Vor« lbereitung des Liederbuches, die Schaffung einer jüdischen Jugendliteratur und das bevorstehende Gesetz 'über die militärische Jugenderziehung. Aeber den zuletzt genannten Teil unserer Tätigkeit läßt sich heute nur mitteilen, daß wir genau orientiert sind und die Entwicklung dieser Angelegenheit verfolgen. .; ■;-V:^ >' Das Problem der Jugendliteratur beschäftigt uns bereits feit geraumer Zeit. Wir wollen versuchen, Bücher herauszngeben, die den Vor-