Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 4 (1916-1917)
- Issue
- 2 (8.1916)
- Date
- 1916-08-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2425321-3181705-3181708--0591-3182375- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
daß es keine Trennung ist, wie bisher, und daß es für «ns immer besseres Verstehen und immer engeres Zusammenhalten geben wird» Wir haben erkannt, daß ehrliches Ringen um das, was uns heilig, ist, nicht entfremdet, sondern eint; denn „der Geist lebt in uns allen!" Berlin Rar! Glaser Aus dem Bericht der Bundesleitung aus dem Blau-weiß-Tag in Lockwitz *) erstattet von Richard Ginsberg. Der Blau-Weiß hat den Arieg gut überstanden. Alle Bünde find trotz der Schwierigkeiten gewachsen; mit einer Ausnahme: Mülhausen, mit dem wir zurzeit einen brieflichen Verkehr nicht ausrecht halten können, wird nach mündlichem Bericht seine Wanderungen erst wieder aufnehmen, wenn die Lage es gestattet. Mit den freien Wanderbünden Wiesbaden, Ratibor und anderen, die vor dem Ariege auf unsere Veranlassung gegründet wurden, stehen wir in Verbindung und werden den Zusammenhang mit ihnen weiter zu stärken suchen» Mit dem Vesterreichischen Bund Blau-Weiß für Züdifches- Zugendwandern haben wir enge Beziehungen; mit den jüdische» Wanderbünden „Blau-Weiß" in Prag und Teplitz stehen wir in fester Gemeinschaft. Mit den Organisationen der jüdischen Zugend, die gleichuns eine menschliche Erziehung auf jüdischer Grundlage «fielen wollen^ verbindet uns freundliche Uebereinstimmung. Die Bundesleitung, di« bis zum Ariege tätig war, setzte sich zusammen aus Dr. Lachs, Dr. Weißenberg, Felix Rosenblüth, Edith Henschel und Glaser. Zhre Tätigkeit während der kurzen Dauer ihrer Amtsführung war besonders auf die Schaffung einer gewissen Gleich»- artigkeit der Bünde und, auf die Ausbreitung der Bewegung gerichtet. Trotz der sehr geringey, Mittel, die damals zur Verfügung standen^ gelang es, die Blau-Weiß-Blätter monatlich herauszubringen. Gerade sollte Zoseph Markus-Breslau die jüdischen Wanderbünde in Deutschland besuchen, die Herausgabe einer Führerzeitung, die Neuauflage des Liederbuches, waren geplant, da brach der Urieg aus. . Die Arbeit der Bundesleitung wurde durchdie Einberufungen sehrbehindert. Nacheinander mußten Sommer, Martin Rosenblüth, Baey. Marie Daoidsohn, Ginsberg, Lalvary und Uoref kooptiert werden» Sehr sMyt- '-'^ i»