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Blau-Weiss-Blätter · 1915-12-01 · 4 (12.1915) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
3 (1915-1916)
Issue
4 (12.1915)
Date
1915-12-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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Aus der Bewegung I. ttlUteUttttg 6t« 8tm6t*ltitttttg Richard Ginsberg (Führer-Berlin) ist in die Bundesleitun-. kooptiert worden. II. An» den kvanderbünden Berlin. Der Wanderbetrieb konnte regelmäßig weitergeführt werden; eshat fich jedoch gezeigt, daß in einigen Zügen die Teilnahme an den einzelnen Wanderungen so groß war, daß die Wanderer keine Freude an den Wanderungen haben konnten, wir haben uns deshalb entschlossen, einige Züge zu teilen, wtfe ältere Wanderer mit der Führung von Wanderungen zu beauftragen. Diese" Schülerführer sind nicht Mitglieder der Führerschaft, sondern berichten regelmäßig, einem unserer Führer über die Lage ihres Zuges. Die Heimabende in diesen Zügen werden von einem Führer gehalten. Für die Wandrerinnen sind zwei neue Grnppen eingerichtet worden, von denen die eine nur unsere. Wandrerinnen über {6 Jahren umfaßt; sie allein nimmt auch Mädchen über 16 Jahre als neue Wandrerinnen in den „Blau-Weißauf. Die Wanderungen in dieser Gruppe werden — vorläufig noch in Gegenwart der Führerin — von Wandrerinnen geführt. Diese Maßnahme zusammen mit der Ausbildung auf den Heimabenden soll die geeigneten Wandrerinnen diesem Gruppe zu Führerinnen vorbereiten. Bis jetzt scheint die etwas selbständigere Stellung den Mädchen viel Freude zu machen. Martin Rosenblüth ist bis auf weiteres nach Kopenhagen übergesiedelt; er mußte deshalb aus dem Vorstande des Berliner Wanderbundes ausscheiden. Als Redakteur der „Blau-Weiß-Blätter" gehört er der Bundesleitung weiterhin an. Unsere Wandrerin Hilde preu ß wurde zur hilfsführerin, Max Hirsch zum Führerschaftsgast ernannt. Edith herrschet Breslau, wir wandern weiter regelmäßig; wenn nicht gerade zu heftig strömender Regen eine „Heimwanderungveranlaßt. Die heimnachmitiage find gut besucht. Bei den Jungen und dem {. Zug der Mädel wird meistens gelesen. Der- 2. Zug der Mädel bevorzugt Singen und Spielen. Und jetzt sind alle fieißig — für Thanukah! — Die Jungen gehen in den Weihnachtsferien nach Groß-Jser^ sie haben dort schon Wohnung mit richtigen Betten gemietet! Die Mädel werden wohl im Glatzer Gebirge wandern, hoffentlich treffen wir auch andere Blau-Weiße dort. — Unser Gberführer Joseph Marcus wurde verwundet undbekam das Eiserne Kreuz. Else Kober TSln. wir können eine ftohe Neuigkeit melden: wir werden ein Landheim besitzen, ein Landheim, so großartig schön, Ln so prachtvoller Umgebung und so verfallen. daß ihr uns alle darum beneiden werdet. Es liegt bei ein paar versteckten. Häuschen oben auf der Hochfläche, direkt am Waldrand, zentral für alle möglichen schönen Wanderungen. Unten im Tal fließt die Agger vorbei, ein prächtiges- Flüßchen, für Aalfahrten und zum Baden wie geschaffen. Der Preis ist so lächerlichgering, daß wir uns schämen, ihn zu nennen. Dabei hat unser heim s Zimmer» 9»

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