Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 3 (1915-1916)
- Issue
- 4 (12.1915)
- Date
- 1915-12-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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liegt deutsches Land, für das wir kämpfen; arbeitet, mitten im Ariegr- Mrm, bedächtig und eifrig, das deutsche Volk, das wir lieben; uns«» Beispiel. Zeigt uns, was festem Millen möglich ist. Und unser Hoffen wäre ein Märchen? Lieghast schallt das Thanukahlied. Unsere Herzen klopfen: Herr Gott, gib unserer Lache Lieg! Gib uns jüdische Helden! L. At. im Felde Karl Glaser Lch.k.l de» Makkabi gez. von Erich Brauer. Leo Bloch ^Gefallen beim Sturmangriff am;^. September;y;s) Tausendfach und tausendfach hat diese Zeit es aus den Leelen gepreßt: Bangen und Lorge um liebe Menschen, heiße Münsche, zage Hoffnungen.— Einer ist fortgezogen, den ersten Tag des Kriegs, von dem Augenblick an, wer weiß niehr von ihm? Mer weiß von seinen Mäuschen, Hoffnungen, Sehnsüchten! Briefe? Feldbrief« sind Abspiegelungen der wechselnden Tage, vielleicht oft geschrieben, um ruhiger, mit der Heimat verbundener zu werden. — Lo warten wir. Bis er wiederkommt, viele warten jetzt. Ueber die ganze Melt ist das Marten gekommen. — Und auf einmal ist das im Denken Gefürchtete wahr geworden.' Gr siel, wir wissen nur, daß er nicht mehr kommt. Sonst nichts. ■ Denkt doch, ein junger, ganz junger. Mensch. Gin großer, schlanker Junge, mit hoher Stirn, mit welligem dunklen haar, einer von den offenen, Hellen Menschen. Er begann erst sein Leben! Gr ■' 75