Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 3 (1915-1916)
- Issue
- 3 (9.1915)
- Date
- 1915-09-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Ja, aber hier? Das wird 'was Schlechtes. Der weg geht links, die Schwärze rechts. Nur weiter ohne weg, 's ist einerlei! wir wollen hin zum See, und's bleibt dabei. Das ist sehr leicht gesagt, doch nicht so leicht getan. Gar launisch ist die Schwärz', fließt eine Zickzackbahn. Durch Dickicht, durch Gebüsch, führt uns des Baches Lauf. Bald geht es rund herum, bald muß man hoch hinauf. Die Brenneffeln tun weh. doch Hirnbeer'n schmecken gut. Sumpf gibt's natürlich auch. Die Sonne brennt voll Glut. Und weiter wandern wir durch wiesen, über Gräben, Und knurrt der Magen auch, er muß halt drein sich geben. Da plötzlich — durchs Gebüsch aufglitzert's, und ganz nah — Lin letztes Rennen noch: Hurrah^ der See ist dal Da liegt er nun vor uns, friedlich in stiller Pracht, Und hat tief dunkelblau uns angelach;. Waldiges Ufer ragt in's Wasser tief hinein. Und eine kühle Bucht lädt uns zum Rasten ein. Goldgelbe Garben, reif, am andern Ufer stehn, Und Schönheit überall, soweit die Augen sehn. — Das ist her Schwärze-See, die Schwärze fließt hinein. Und auf der Karte ist er nur ganz klein. Berlin Maria Leoy» Fahrten in die Mark Heller Sonnenschein lagert über den Nuthewiefen und läßt di^ geschwinden Wasser dieses kleinen Flüßchens glitzern. Es blendet das Auge, wenn man hinschant. Wir marschieren am Ufer und fingen fröhlich. Wir fühlen , uns allein, ganz allein, zwischen den prächtigen weiten Aornfeldern und Wiesen und'haben alle unsere Sorgen vergessen. Erst als die Sonne es gar zu gut meint und daran erinnert, daß es Mittag ist, rasten wir. An einer Brücke. — Die Kleider aus und den Sprung gewagt. „Klatsch!" macht es, und wir sind in die kristallenen Fluten getaucht. Wir tummeln «ns, jauchz«» und find froher Dinge. „Mit Sing-fang und Kling-klang zum Bauern ins find wir gezogen. Wir werden bestaunt und beguckt, als wir aast dem Marktplatz stehen und „LokalbefichtigUng" halten. Bei 'nem