Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 3 (1915-1916)
- Issue
- 3 (9.1915)
- Date
- 1915-09-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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sammelnden Bienen begleitete unser Worgenlied. Weit, weit erstreckte sich die rötlich schimmernde Heide, und manchmal blieb der Blick an einer dunkelgrünen Wachholderbaumgrnppe haften, die inmitten dieser Fläche aufragte, oder er verlor sich bis ganz zum Rande, den ein 'sonnüberglänztes Birkenwäldchen bildete. Auf einer Anhöhe »nachten wir dann Raft und schauten in diese herrliche Einsamkeit, bis die Bonne es nicht mehr erlaubte; ste hat uns heftig das Antlitz verbrannt. — Der Himmel war hellblau und so klar, nur am Horizont sonnten sich ein paar Wölkchen und spielten mit den Bonnenstrahlen. Wir spielten setzt Ball. (D, wie konnte und mußte der hier stiegen! Und dann' sonnten auch wir uns und wurden so träge und dachten hin und her, und daß heut schon Wontag wär. ..... Aber gleich darauf stand doch das Aarree wieder geschlossen, und es ging weiter durch den Forst Langeloh mit den hohen Tannen und den alten Aiefern uud dem weichen Waldbaden, wo die abgefallenen Zweige bei jedem Tritt knackten. Am Nachmittag kamen wir dann zur Försterei Ehrhorn, und hier an einer Wegbiegung erwarteten wir zum zweiten Wal das Eintreffen der Zungens. Wir Vertrieben uns die Zeit mit Aränzleiuwinden, die als Verzierung rote Aetten aus aufgereihten Vogelbeeren bekamen, und als die Iungens endlich erschienen, sprangen ihnen unsere Wädels mit Heidekränzen geschmückt entgegen. Im Areise gelagert gaben wir dann den Zungens ein Nüßlein zu knacken, das sie einige nachdenkliche Viertelstunden kostete; dann sangen wir gemeinschaftlich Rastlieder, von denen kost beerez das schönste war. Als wir bald darauf an der Försterei vorbeizogen, stand der Förster in der Tür und schaute uns wohlgefällig nach. Wit frischem Gesang kamen wir dann Nach einem einstündigen Marsche am Bahnhof Wintermoor an. — Und nun ist all das vorbei, und nur die sanfte Trösterin Erinnerung lächelt uns zuweilen an. Hamburg Frieda Rosenow Der Swwarze-See was ist der Schwärze-See? Die Schwärze fließt hinein, Und auf der klarte ist er nur ganz klein. Das Schwärze-Bächelchen, das hätten wir erreicht. Nur an dem Ufer lang! Den See findet man leicht. Wie ist der weg so schön, der mit dem Wasser geht! Diel Bäume stehen dran,.,durch die dex Wind stark weht.