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Blau-Weiss-Blätter · 1915-03-01 · 9 (3.1915) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
2 (1914-1915)
Issue
9 (3.1915)
Date
1915-03-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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linden sollen, müssen der Aonnnisfion sofort unterbreitet werden. (Adresse: Frl. Tilli Rosolio, Ehärlottenbnrg, Bleibtreustr. 50.) Vl«ru»Weitz»Blätter. Den Versand der Blau-lVeiß-Blätter hat die Berliner Fahrerin Fräulein Anna Davidsohn- <Lharlottenburg, Roscherstr. 5 übernommen. Inschriften für die Bundesleitung sind an Rechtsanwalt Sommer, für den Wanderbund Berlin an Edith Henfchel zu richten. II. Ans der» wanderbünden Berlin. Der Besuch der Wanderungen war — wie tut vergangenen Monat — zufriedenstellend. Es wurde uns zu unserer Freude im letzten Monat keiner unserer jungen Führer durch Einberufung zum Heeresdienst entzogen, sodaß der Zusammenhang der Führer mit den Wanderern immer enger geworden ist. — Mit unseren Führern im Felde stehen wir in regelmäßigem brieflichen verkehr. Unsere beiden Heimwarte gehen mit Eifer an die Instandsetzung unseres Landheims; sie werden in ihrer Arbeit in verständnisvoller weise durch zahlreiche Spenden unterstützt, von denen wir — neben den Gaben unserer Wanderer und Wandrerinnen — besonders die größeren Beiträge dankend erwähnen wollen, die uns einige Führer und andere Freunde unseres Heims aus dem Felde zugehen ließen. Else Uoref wurde zur Hilfsführerin, Hans Oppenheim zum Hilfsführer ernannt. Edith Henfchel Breslau. In diesem Jahre hatten wir mit unseren Fahrten bis jetzt viel Glück. Denn es war meistens richtiges Winterwetter, so daß wir feine Schneeball» schlachten veranstalten konnten (o weh. wir armen Mädel!) und jeden kleinen Abhang als höchst natürliche Rodelbahn benutzten. — Am vorletzten Sonntag aber fanden wir schon ein paar Schneeglöckchen, und da wir wieder unter Lautenbegleitung hinausziehen, hat bei uns der Frühling bereits im Februar begonnen. — Die Beteiligung an den Fahrten ist gut. Jungen und Mädel wandern, nach gemeinsamen Treffpunkt, getrennte Wege, bis sie. sich zur festgesetzten Zeit (oder auch später!) wieder treffen. — Am 27. fand wie alljährlich eine Führerfahrt statt, die diesmal nach der „Hohen Eule" ging. Ich will denen, die noch nicht dort waren, das Herz nicht schwer machen, druin^ schweige ich. — Zweimal in jedem Monat waren Singerasten, und im Januar'ein Heimabend, der darum besonders erwähnt werden muß, weil an ihm der Führer Artur Engländer aus Prag bei uns war. Zu Purim hatten wir ebenfalls einen sehr schönen Heimabend. zwar nicht so vergnügt wie im vorigen Jahre (wißt ihr noch: die Schattenbilder!?), aber er führte uns fröhlich zusammen. von persönlichem «ist mitzuteilen: Unsere Führerin Martha B l ü m e n t h al hat sich mit Herrn R.-A. Dr. F r L n k e l in Beuthen verlobt. — Oberführer Joseph Marcus ist nach Neuhammer versetzt worden und kann uns leider jetzt nur sehr selten besuchen. — Unser Führer Max preuß verläßt nun auch Breslau unh 22

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