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Blau-Weiss-Blätter · 1914-12-01 · 7 (12.1914) · page 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
2 (1914-1915)
Issue
7 (12.1914)
Date
1914-12-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Beschluß fccr Berliner Führerfchastr Junge HX ab eben über X6 Jahren werben im allgemeinen nicht mehr in denwandsr. bunb ausgenommen. Ueber Ausnahmen entscheidet die Führerschaft. 5 t a ti fi i t Irr btr nächsten Hummer -er Vlau-Wertz-Blättee wirft der Berliner „Blau-Weiß" eine Hebersicht über die Teilnahme unserer Jungen und Mädchen an unseren Fudrten seit dem s. August und die Hamen der besten Wanderer und wandererinnen Veröffentlich en. Strafporto. Briefe über 20 Gramm sinb mit 20 pfg. zu frankieren- Vera London und Henny Feuchtwanger muffen sich bas auch merken- In Zukunft werbe ich ungenügend frankierte Briefe zurückgehen lassen. M. R. II. Ans den rvandcrbünden Berlin. Nachdem der Leiter unserer Führerschaft, Herr Dr. Sachs, ak- Arzt ins Feld gezogen ist, hat Rechtsanwalt Sommer die Leitung der Führerschaft übernommen. — Unsere neuen Führer haben sich bereits recht gut in den Geist unseres Wanderbundes eingeledt. wir haben außer den Führerschaflfitzungem zwei gesellige Führerabenbe veranstaltet, auf denen wir pädagogische Fragen besprachen. Line Führerwanderunz fand am \8. November statt. — Die neuen Führer haben auch mit den Wanderern enge Fühlung genommen, sodaß der Besuch der Wanderungen ganz gut ist. Auch bei den Mädchen ist der wanderbetrieb gut. Besonderen Wert legen wir jetzt im Winter auf die Ausgestaltung der Heimabende- In den Zügen und Gruppen, in denen der Altersunterschied sehr groß ist. haben, wir die Heimabende für Aeltere und Jüngere getrennt. Soweit es sich schon über, sehen läßt, bewährt sich diese Maßnahme. — wir haben in den letzten Wochen die Eltern unserer Wanderer und Wandrerinnen durch Führer und Führerinnen besuchen lassen und empfehlen diese Maßnahme (auch ans finanziellen Gründen!) den übrigen wanderdünden. Edith Henschel Die Lhanukabfeier -«» Berliner „Blau-lveitz" findetam J3. Dezember ans den Arahenbergen bei Laprrth statt (Näheres ist im Fahrtenzettel angegeben). Alle Inge »nd Gruppen müssen vollzählig erscheinen. Breslau. wir hatten^gerade Führerkursus an dem verhängnisvollen Sonn, abend Nachmittag des \. August, und HLrfchberg als stellvertretender Oberführer war auf jeden wütend, der mit dem Gedanken an einen Krieg spielte. Um sechs war Schluß, und als wir auf die Straße kamen, leuchteten schon die Zettel: Mobilmachung. Was dann in den nächsten Tagen geschah, weiß ich nicht mehr genau, jedenfalls wurde der Fahrtenzettel für August außer Kraft gesetzt und eine große Rast einberufen. Unsere Jungens bekamen Aushilfsposten als Briefträger beim Postamt 5, einige Mädels beteiligten sich an einem pflegekurs im Jüdischere .Krankenhaus. An Wandern war vorläufig nicht zn denken, getraute sich doch kein Mensch ans der Stadt heraus! So begnügten wir uns mit einer großen Rast bei Lucio Kober im Garten und einer Führerfahrt nach Ohlau, wo unser Oberführer Joseph Marcus Lazarettinfpektor-Stellvertreter ist. Die Fahrt soll sehr schon gewesen. 20

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