Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 1 (1913-1914)
- Issue
- 3 (6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Blau-Wei0-Bläiter 5 zur Hand hat, und so machen es oft auch Eure Fuhrer. Habt Ihr aber schon einmal darüber nachgedacht, warum das auch richtig ist? Denn ein kluger Junge begnügt sich doch nicht mit dem, was ihm gesagt wird, sondern sucht sich von der Richtigkeit selbst zu überzeugen. Wer nun die Sache gelöst hat, d. h. einen richtigen mathematischen Beweis zu haben glaubt, der mag ihn an die Redaktion der „Blau-Weiß-Blätter* schicken. Wenn alles in Ordnung ist, so wird er das schon erfahren. Jetzt kann ich mich nicht mehr über Mangel an Mitarbeit beklagen. Im öegenteil! Ihr schickt mir soviele Berichte ein, daß ich unmöglich alle abdrucken kann. Ich bringe daher noch einmal in Erinnerung, daß von den Berichten immer nur die besten ausgewählt werden. Außerdem muß auch für eine Verteilung zwischen den Berlinern, Wienern und Breslauern gesorgt werden. Daher müßt Ihr Euch nicht wundern, wenn nicht jeder von Euch zu Worte kommt. - Zu den Berichten selbst bemerke ich noch, daß Ihr die Ueberschrift nicht nach dem Datum der Wanderung einrichten müßt. Die Ueberschrift soll die Wanderung nach der Gegend oder nach bestimmten Ereignissen kennzeichnen. Also nicht: „Die Wanderung am 1. Juni 1913", sondern: „Die Wanderung nach Mauer*, oder: „Ein lustiges Kriegsspiel*. Ferner , sollt Ihr in den Berichten nicht von eigenen Heldentaten erzählen. Manche werden schon gemerkt haben, daß ich solche Stellen immer herausstreiche. F. R. Mehrere Berichte mußten aus Raummangel bis zur nächsten Nummer zurückgestellt werden. Eine Wanderung im Regen Am Sonntag, den 18., ging ich zur Bahn. Ich langte ziemlich spät dort an, Und da noch niemand war zu sehn» Blieb ich 'ne Weile wartend stehn. Da kommt Else Neilhaus auf mich zu. Erst starrt sie mich an, dann schreit sie: „Du! 's ist unerhört! Noch kein Mensch hier! Ich wart' nicht mehr lange, das sag ich Dirl Ich beruhigte sie und sagte: „Geduld! Das ist doch nun wirklich nicht meine Schuld. Komm sehn wir uns um. Und sieh einer an; Da kam auch schon Edith Steiner heran. Sie brachte ihr kleines Schwesterchen mit. (Das entwickelte später mn großen Apptit!) Fritz Apt, Berlin. Von Fahrten und Rasten Liebe Wanderer und Wandrerinnen!