Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 10 (1938)
- Issue
- 6 (9.1938)
- Date
- 1938-09-01
- Page
- Seite 11 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Haifa 1× ep/1047930
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tenden Teil hebräisch geführt werden kann. Bei der Predigt pflegt nur der Anfang und der Schluß in dieser Sprache gesprochen zu werden, und auch bei der Verbandszeitschrift ist nur der Leitartikel hebräisch. (Ähnlich wie es auch bei den Blättern der Ole Germania der Fall ist). Nur die Jugendarbeit und einzelne Schiurim machen eine Ausnahme. Übrigens machen aus Deutschland eingewanderte Rabbiner auch den Versuch, in Erez Israel liberales Judentum zu predigen. Natürlich nicht in dem Sinn, in dem der Liberalismus in Deutschland und England gearbeitet hatte, gegen nationales Judentum, mit Streichung der Gebete für Zion, nicht Kampf gegen das Hebräische, mit Verdrängung des Schabbat usw. Der Liberalismus in der Religion soll hier ein Gepräge eigener Art erhalten, das zu erklären Dr. Elk (Haifa), Dr. Wilhelm (—Jerusalem) u. Dr. Rosenberg (—Tel Aviv) in einer „Sephira-Feierstunde" unternommen hatten. Außer in Haifa, wo augenscheinlich unsere konservativ-zionistischen Freunde Fehler gemacht haben, ist dieser Arbeit bisher kaum ein Erfolg beschieden, obwohl diese Inauguratoren von auswärtigen Gesinnungsfreunden materiell unterstützt werden. (Im Jewish Chronicle erschien ein von liberalen Rabbinern unterzeichneter Aufruf mit der Bitte um Geldspenden). Demnächst werden Neuwahlen für den Waad Hakehilla stattfinden, der bekanntlich als ein Instrument des Waad Leumi erhebliche öffentlich-rechtliche Aufgaben zu erfüllen hat. Während sich bei den letzten, vor der großen Alija stattgehabten Wahlen die Gruppen der Arbeiter an den Wahlen nicht beteiligt haben, und infolge dessen die Zusammensetzung der Gemeindevertretung ziemlich homogen wurde, nehmen dieses Mal alle Schichten des Tel Aviver Jischuw Interesse. Der Aufmarsch der Parteien ist noch nicht klar; es steht aber fest, daß die Kreise der westeuropäischen Alija eine (mindestens eine) Liste aufstellen werden, und daß auch andere Kreise Neigung haben, für diese Liste zu stimmen. Kfav SVoas? fflcLdati Zur Aufnahme der ersten Alijagruppe. Die schnelle Entwicklung der Landwirtschaft im Lande während der legten 15 Jahre vom primitiven Trockenbau zur komplizierten Form des bewässerten Gemischtbetriebes von heute stellt die Frage der Erziehung des Nachwuchses stark in den Vordergrund. Zieht man ferner in Betracht, daß der landwirtschaftliche Beruf die Beherrschung einer Reihe naturwissenschaftlicher und technischer Gebiete vorausseht, so gewinnt jedes neue Werk, das sich die Erziehung zu diesem Beruf zum Ziel se£t, besondere Bedeutung. Ii