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Zion · 1938-05-01 · 4 (5.1938) · p. Seite 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
10 (1938)
Issue
4 (5.1938)
Date
1938-05-01
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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Gremien beider Organisationen noch die Zustimmung erhalten muß. In einem Interview im Hazofe hat Rabbi Meier Berlin u. a. gesagt: „Soweit mir die Einstellung des Misrachi bekannt ist, wird er seine Zustimmung geben, wenn mir auch klar ist, daß aus verschiedenen Gründen, und nicht immer unberechtigt, Widerspruch erhoben werden wird." Eine Mitteilung des Präsidenten der Agudas Jisroel Weltorganisation, die in Nr. 19 des Israelit (12. Mai 1938) veröffentlicht war, scheint dazu bestimmt zu sein, den in den Reihen der Aguda gegen das Zusammengehen bestehenden Widerspruch dadurch einzudämmen, daß man den Heskem als noch nicht feststehend und also noch modifizierbar hinstellt. Gegenüber solchen Strömungen sei festgestellt, daß der Heskem mit der Aguda, auch wenn er vollkommen durchgeführt wird, der Organisation des Misrachi keinen Nutzen bringen kann. Das ist aber auch nicht der Sinn des Abkommens. Der Misrachi ist stark genug, seine Arbeit im Lande und in der Gola sichtbar genug, als daß er auf das Zusammengehen mit der Aguda aus Gründen der Stärkung der eigenen Organisation angewiesen wäre. Das Schulwerk des Misrachi umfaßt ein Drittel der Schüler des Landes, das kolonisatorische Werk des Hapoel Hamisrachi ist anerkannt und in sich gefestigt. Wenn dennoch von seiten des Misrachi der Versuch unternommen wird, auf manchen Gebieten zu einer gemeinsamen Arbeit zu gelangen, so geschieht dies aus dem Gefühl der Verantwortung der jüdischen Geschichte und dem jüdischen Glauben gegenüber. Wer den Versuch, auf dem Gebiete des Chisuk Hadat zu konkreten Gemeinschaftsleistungen zu gelangen, stört, hat nicht die Mahnung verstanden, die das Zeitgeschehen dem religiösen Juden zuruft. 2>ie ßnf«2ecfeifiigyeii vcn Uns Schatmva und die "Bibel von Dr. Efraim E. Urbach, Breslau. Seit dem Jahr 1929 ist der Name Ras Schamra zu einem Begriff in der semitischen und vorderasiatischen Philologie, in der Bibel- und Religionswissenschaft geworden, der das Interesse und die Arbeitskraft vieler Gelehrten absorbiert. Der Ort Ras Schamra, der im Alawitenstaate in der Nähe des unbedeutenden Hafens Minetel-Beida, etwa 10 km vom antiken Laodicea entfernt liegt, und auf den meisten Karten Syriens kaum zu finden ist, hat mit dem genannten Jahre einen ähnlichen Ruhm erlangt wie das ägyptische Tel-el Amarna, wo 1887 ein Archiv der Könige Amenophis III und 5

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