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Zion · 1938-04-01 · 3 (4.1938) · p. Seite 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
10 (1938)
Issue
3 (4.1938)
Date
1938-04-01
Page
Seite 11 (sequence 13)
Language
German
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Wir, die Menschen einer Zeit, des Stürmens und Drängens der Jugend, die wir aber die Fahne unserer Thora hochhalten und uns an die Worte unserer Propheten klammern, wir kennen den Wert der Jugend und wissen, wie wir uns ihr gegenüber zu verhalten haben. Innige Liebe verbindet uns mit unserer Jugend in ihren verschiedenen Gruppierungen. Wir schätzen aufrichtig all ihre guten Eigenschaften, ihre Energie, ihre Begeisterung, ihre Hingabe, ihre dynamische Kraft, ihre Sonderbestrebungen soweit sie in einer Linie liegen mit den ewigen Werten unseres Volkes, mit den nationalen Kostbarkeiten und Heiligtümern, die seit der Entstehung unseres Volkes unser Volksgut darstellten. Wir wissen auch das Gute und Schöne in der Jugendbewegung der Welt zu schätzen. Unser Bestreben muß es sein, im Sinne der echten jüdischen Tradition eine neue Synthese entstehen zu lassen aus den verschiedenen Kräften, die im Alter und in der Jugend leben. Wir müssen unserer Jugend zeigen, daß es kein Volk in der Welt gibt, in dem, wie in unserem Volk, Alter und Jugend verbunden, vereinigt und voneinander abhängig sind. Die Leitidee unseres Volkes ist uns vererbt von unserem Vater Abraham, von dessen gemeinsamen Wandel mit seinem jugendlichen Sohn Jizchak die Schrift sagt: Und sie gingen beide zusammen (Gen. 22,6). Wir wissen und müssen es anerkennen, daß in unseren national-religiösen Jugendbünden der erhabene Gedanke lebt, Israel ist ein heiliges Volk, und wir sehen in ihnen den starken Willen, die goldene Kette der Überlieferung des jüdischen Volkes fortzusetzen und seine Position in der Welt zu festigen im Geiste der heiligen Schrift und der erhabenen Hoffnungen, die darin für die Zukunft unseres Volkes enthalten sind. Wir wissen, daß unsere national-religiöse Jugend den starken Willen und das ernste Streben hat, unser Leben zu verschönern, unseren Charakter zu läutern, unsere Moral zu heben, für unsere Lebensfragen eine angemessene Lösung zu geben, die Jugend unseres Volkes zu erneuern, unsere Lehre und unsere Kultur zu verherrlichen, unser Land zu neuem Leben zu erwecken. Kein Opfer ist ihnen zu groß, dieses erhabene Ziel zu erreichen. Wir sagen, dieses Ziel können und werden wir erreichen, wenn wir uns richten werden nach dem Geiste unserer heiligen Schrift und ihrer Lehren, die über Raum und Zeit erhaben sind. Der große Denker unserer Zeit, Eduard Spranger, führt in seinem Buche Jugendpsychologie das Wort Schopenhauers an: Besser gedeiht ja, wie alle sagen, der junge Geist, wenn das reife Alter sich seiner annimmt. Mit unseren Jungen und mit unseren Alten wollen wir gehen. Hierin liegt das Geheimnis unseres Lebens und die Hoffnung auf unsere zukünftige Erlösung. 0ie heldezihafi<e Verteidigung *?<&22 Tivctf üw2 (Nach dem Hahed). Einige Tage vor dem Überfall wurden gegen Abend in der Umgebung Schüsse gehört. Nach einer Stunde wurde bekannt, daß eine starke Bande die Polizeistation in Chonisir, das einen halben Kilometer von Tirat Zwi entfernt liegt, überfallen und dort Gewehre und Kleidungsstücke der Polizisten geraubt hatte. Schon 11

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