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Zion · 1938-03-01 · 2 (3.1938) · p. Seite 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
10 (1938)
Issue
2 (3.1938)
Date
1938-03-01
Page
Seite 10 (sequence 12)
Language
German
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„Hilfe durch Arbeit", die durch Schaffung von Heimindustrien die Frau in den Stand setzen will, ihr Budget zu stabilisieren. Auf derselben Linie liegt der Wunsch zur Errichtung eines Frauenklubs, der den Frauen Gelegenheit geben soll, außerhalb ihrer oft sehr beengten Häuslichkeit in beschaulicher Ruhe sich bilden zu können, und die Errichtung eines Schabbat-Restaurants, in das man am Schabbat seine Gäste und sich selbst einladen kann. Ein Kinderfest zu Purim soll die Jugend mit uns verbinden und gleichzeitig unserer Kasse etwas aufhelfen. Da sich herausgestellt hat, daß viele Frauen gar nicht orientiert sind über die Ehegesetze und ihre Tragweite hier im Lande, wird eine unentgeltliche Rechtsberatung für Frauen in allen Dingen, die ihr Frauenleben angehen, der Arbeitsgemeinschaft angegliedert. Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet in innigem Kontakt mit ähnlichen Gruppen in Jerusalem und Haifa und ist mit allen misrachistischen Frauengruppen im ganzen Land in einem Dachverband zusammengeschlossen. M£sz»cicliz?z~z^2?2»e£f 212 fbeu.fsclilcmdt Die Filme des Keren Tora wa Awoda: Brit Hanoar und Weg in die Wirklidikeit, wurden weiterhin in folgenden Orten vorgeführt: Braunschweig, Hannover, Düsseldorf, Osnabrück, Bochum, Duisburg, Wuppertal- Elberfeld, Recklinghausen, Kiel, Wesermünde, Bremen, Rostock, Aschersleben. Die Vorführungen wurden durch Ansprachen der Herren: Rabb. Dr. Philipp, Elberfeld, Rabb. Dr. Auerbach, Recklinghausen, Rabb. Dr. Neumark, Duisburg, Rabb. Dr. Winter, Lübeck, Dr. Josef Burg, Berlin, und Wigderowitsch, Hannover, eingeleitet. Durch die Vorführung der Filme ist es gelungen, in Orten, in denen unsere Idee bisher wenig bekannt war, Verständnis für den religiösen Aufbau Erez Israels zu gewinnen. Berlin. In der ordentlichen Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende, Rabb. Dr. Harry Levy, in seinem Tätigkeitsbericht einen Aufstieg der misrachistischen Bewegung in Palästina und in der Gola feststellen. Die Berliner Misrachi-Gruppe hatte einen Zuwachs von 75 Mitgliedern, die gesamte misrachistische Bewegung zählt in Berlin ungefähr 750 Mitglieder. Mit der Erfüllung der Aufgabe, weitere Kreise der thoratreuen Berliner Judenheit für den Misrachi zu gewinnen, ist durch Aufstellung einer alle gesetzestreuen Juden Berlins umfassenden Werbekartei begonnen worden. Im Laufe des vergangenen Jahres sind 20 Vortragsabende veranstaltet, von denen die Kundgebung für die thoratreue Schule, eine, auch von uns bisher fernstehenden Kreisen, zahlreich besuchte Veranstaltung im Cafe Leon sowie die Chanukkah-Feier hervorgehoben wurden. Hinzu kommen die Zusammenkünfte des Kreises der Vertrauensleute. In der Gemeindeverwaltung haben unsere Vertreter sich besonders für die thoratreue Schule eingesetzt und auch durch Mitarbeit in den verschiedenen Kommissionen für unsere Idee beachtliche Erfolge erzielt, ebenso haben wir in den Gremien der ZVfD und der BZV intensiv mitgearbeitet. Der Zusammenhang unserer Mitglieder konnte erfreulicherweise verstärkt werden. Nach einem Kassenbericht des Herrn Bender wurde dem Vorstand Entlastung erteilt und ihm 10

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