Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 10 (1938)
- Issue
- 2 (3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- Seite 11 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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der Dank für seine Tätigkeit ausgesprochen. Zum Vorsitzenden wurde wieder Dr. Harry Levy gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Landau, neu wurden in den Vorstand gewählt: Rabb. Nobel, R.-A. Dr. Isaac, Dr. Gottstein und Herr Frankel. In den Werbeveranstaltungen sprachen über das Thema: Sinn der Heimkehr in der Synagoge Prinzenalle Rabb. Dr. Gescheit und Kurt Klappholz, in der Konditorei Hansa Rabb. Dr. H. Levy und Dr. Josef Burg, in dem Bet Hamidrasch Grenadierstraße Rabb. Nobel. An der gleichen Stelle sprachen in einer späteren Veranstaltung Rabb. Nobel und Rabb. Dr. H. Levy über religiöses Leben in Erez Israel, in der Synagoge Prinzenallee sprachen Dr. Josef Burg und Herr Bender über die Aufgaben des religiösen Judentums in der gegenwärtigen Situation. Frankfurt a. M. Im Rahmen der Lehrvorträge des Wintersemesters sprach Julius Oppenheim über den Gehringshof unter Darstellung der historischen Entwicklung der Hachscharaarbeit des Bachad und unter besonderer Berücksichtigung der geistigen Ausbildung und des Lebens der Chewra. Der im Anschluß an den Vortrag vorgeführte Filmstreifen „Kibbuz Rodges" fand bei den zahlreichen Anwesenden dankbares Interesse. Frau Rabb. Dr. Neuhaus sprach vor einer sehr interessierten Zuhörerschaft über die Aufgaben und Pflichten der jüdischen Frau von heute. Mit besonderer Dankbarkeit begrüßte die Gruppe den Vortrag von Landrabb. Dr. Blum, Emden, der auf dem Wege nach Erez Israel Frankfurt besuchte. Er betonte die Einheit des Religiösen und Nationalen im Judentum und legte dar, welche Forderungen der Misrachi bei der Gestaltung des künftigen Judenstaates erheben müsse. Der Brit Hanoar und Bachad veranstalteten in der überfüllten Aula des Philanthropins einen Elternabend, bei dem Vertreter der Gemeinde, der Zionistischen Vereinigung, der jüdischen Bünde und Sportvereine und eine große Zahl von hervorragenden Persönlichkeiten des öffentlichen jüdischen Lebens zugegen waren. In seiner Begrüßungsansprache legte Julius Oppenheim die Bedeutung der Jugenderziehung für die jüdische Zukunft dar. Die verschiedenen Gruppen des Bachad und Brit Hanoar führten unter großer Anteilnahme und herzlichem Beifall der Zuhörer mehrere Stücke auf, die von Selma Hoch und Kurt Silberpfennig verfaßt und einstudiert waren. Nigunim und ein Sprechchor: Ein Volk, ein Land, umrahmten den überaus eindrucksvollen und erfolgreichen Abend. Breslau. Unsere Arbeit erhielt reiche Anregung durch die Anwesenheit von Frau Jettka Levy-Stein, Berlin. Sie sprach in einer großen öffentlichen Versammlung, die von der Zionistischen Vereinigung, dem Misrachi, der Misrachi-Frauengruppe und der Wizo veranstaltet war, über „Juden und Judentum in Amerika", das sie mit den Augen einer Misrachistin gesehen hatte. Sie zeigte die verschiedenen religiösen Richtungen, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben und wies auf die Bedeutung Palästinas für das amerikanische Judentum hin. Bei einem Teeabend der Misrachi-Frauengruppe im Hause von Frau Möller klärte Frau Dr. Levy in der Beantwortung zahlreicher Anfragen die Probleme der Frauenarbeit. Frau Dr. Levy sprach ferner bei einem Teenachmittag der Wizo, bei dem viele Nichtzionistinnen anwesend waren, die einen starken Eindruck empfingen, sowie in einer Gemeinschaftsstunde vor den Schülern des Gymnasiums über Hachschara. Anfang Januar sprach Herr Doz. Dr. E. Urbach, ein hervorragender Kenner der hebräischen Literatur, über das religiöse Problem in der neu-hebräischen Literatur und am 2. Februar Rabb. Dr. Ochs, Gleiwifc, über Ost und West im heutigen jüdischen Leben. Beide Vorträge waren gut besucht und fanden starkes Interesse. 11