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Zion · 1937-05-01 · 2 (5.1937) · p. Seite 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
9 (1937)
Issue
2 (5.1937)
Date
1937-05-01
Page
Seite 4 (sequence 6)
Language
German
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Reihen hineingegangen sind, mit Rücksicht auf die noch weit, weit ungenügender Erzogenen «unserer Brüder und Schwestern, die in Erez Israel eingewandert sind, kann es uns mit Genugtuung erfüllen, daß wir auf unserem verantwortungsvollen Posten ausgeharrt und unseren wahrlich schweren Platz nicht verlassen, daß wir den Glauben nicht verloren und die Hoffnung nicht aufgegeben haben, mit g'ttlicher Hilfe und dank der sieghaften Kraft der Thora unser hohes Ziel zu erreichen und im jüdischen Lande der jüdischen Lehre zu ihrem Recht zu verhelfen. Wir können uns dessen freuen, was wir in 35 Jahren in Erez Israel erreicht haben; es ist an sich — G'tt sei Lob und Dank! — nicht wenig. Wir haben in Zusammenarbeit mit unseren zionistischen Gesinnungsgenossen das Oberrabbinat geschaffen. Wir haben in vielen Städten und Siedlungen Rabbanim, Dajjanim und Schochtim angestellt, Synagogen gebaut und Mikwaoth eingerichtet 70 Unterrichtsanstalten unterstehen dem misrachistischen Erziehungsdepartement, und 1100 Kinder erhalten in ihnen gesinnungs- und wissensgemäß mustergültigen Unterricht Wir haben seit 15 Jahren den Hapoel Harn l s r a c h i, der mehr als 5000 Mitgliedr zählt, und seit 7 Jahren den vorzüglichen Kibbuz Rodges, zu dem sich seitdem verschiedene andere Siedlungspunkte und K'wuzoth gesellt haben. Wir stehen vor der Eröffnung des K'far-Noar-Dati, des lange erstrebten, m. G. H. nun segensreich sich entwickelnden religiösen Kinderdorfes. Wir haben eine hoffnungsvolle Jugendorganisation, eine erfolgreich arbeitende Misrachi-Bank und vieles, vieles andere, was den religiösen Aufbau Erez Israels trägt und stützt, konsolidiert und fördert. Und in der Gola haben wir vor allem eine erfreulich starke, gut geschulte und gesinnungstreue chaluzische Jugendbewegung. Dennoch aber, trotz all dieser Erfolge, sind wir weit entfernt von Selbstzufriedenheit und Genügsamkeit. Verantwortungsbewußte Menschen kennen keine Selbstzufriedenheit, jüdische Menschen, zumal wenn sie einem hehren religiösen Ziele nachstreben, wissen nichts von Genügsamkeit. Und w i r wissen, daß es für uns keinen Stillstand, kein Rasten und Ausruhen gibt und geben darf, daß wir immer weiter und weiter arbeiten müssen, mit noch vermehrter Kraft und noch verstärkter Hingabe streben und arbeiten, Opfer bringen und Kampf auf uns nehmen müssen zur Erfüllung unserer hohen Aufgaben zur Verwirklichung unseres heiligen Ideals. Es stählen und stärken, ermuntern und ermutigen uns die zuversichtlichen Worte, die Raw Reines h"i , unser großer unsterblicher Führer nach Gründung des Misrachi schrieb: „Wir richten auf Den, der in Zion thront, unsere Augen, denn Er wird uns Gelingen geben auf dem Wege, den wir gehen, und wird unser Tun segnen, daß es in Wahrheit uns den Segen bringe, den wir erhoffen, und das Glück, das wir erharren, und das wird unser Lohn sein — unser Wirken für unser Volk, für unsere Lehre und für unser Land!" QedLcmhen aus el&m veligiösen Kibbuz, Von Alexander Adler, Kibbuz Rodges. Rückblick auf den Katif. Bei den jüdischen Pardessim war in diesem Jahr eine wesentliche Bevorzugung jüdischer Arbeit zu bemerken. Obwohl nicht alle Pardessbesitzer sich zur jüdischen Arbeit entschlossen haben, wurden doch in diesem Jahre viel mehr jüdische Arbeiter im Katif verlangt als in früherer Zeit. Der jüdische Arbeitsmarkt konnte diese Nachfrage nur mit großen Schwierigkeiten befriedigen. Einer starken öffentlichen Propaganda zur Heranholung 4

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