Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 9 (1937)
- Issue
- 2 (5.1937)
- Date
- 1937-05-01
- Page
- Seite 2 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Palästina als ihre künftige Heimat betrachten. Dieser unbeugsame Wille zum Aufbau unseres Landes kann der Welt nur durch eine große Zahl gezahlter Schekalim gezeigt werden. Die Frage des Umfangs des jüdischen Aufbauwerks, die Zahl der jüdischen Einwanderer und die Möglichkeit des Bodenerwerbs hängen wenigstens zum Teil, von nichtjüdischen Faktoren ab. Die Frage der Gestaltung des Lebens in Palästina hängt von d'em Willen der Juden ab. Die Entscheidung hierüber trifft der Kongreß der Zionistischen Organisation. Der Schekel gibt das Wahlrecht zum Kongreß. Wer will, daß unsere Kinder im jüdischen Lande im Geiste der Tradition erzogen werden, daß zahlreiche Siedlungen thoratreuer Juden errichtet werden, daß der Schabbath in Erez Israel ein jüdischer Ruhetag ist, daß die öffentlichen Küchen das Kaschruth beobachten, daß die Thora dem Leben der Arbeit und der Ruhe ihr Gepräge gibt, daß die Kultur des Landes den Quellen der jüdischen Tradition entspringt, muß den Schekel erwerben. Wenn düe große Zahl der thoratreuen Juden den Schekel zahlt, kann der Misrachi eine ansehnliche Vertretung zum Kongreß entsendenund seine Forderungen beim Aufbau des Landes durchsetzen. Jeder thoratreue Judle muß deshalb nicht nur für sich und seine Angehörigen den Schekel zahlen, sondern sich mit aller Kraft bemühen, eine große Zahl von Schekalim zu verkaufen. Das durch die Schekelaktion zum Ausdruck kommende einmütige Bekenntnis des jüdischen Volkes zum jüdischen Aufbauwerk in Palästina wird seinen Eindruck nicht verfehlen und alle Schwierigkeiten überwinden. Die Landeszentrale der unabhängigen Misrachi: Landesorganisation Deutschlands. Zahlt den Schekelwerfet fUP ihnl