Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 9 (1937)
- Issue
- 2 (5.1937)
- Date
- 1937-05-01
- Page
- Seite 1 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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O N _T 0 Berlin, Mai 1937 Q . u Nn 2 -Siwan 5697- 9' %>uv Scfo&UeloLkiicm 5696 zlufvui des 'Deutschen HHisvachi Seit 40 Jahren bedeutet die Zahlung des Schekels das Bekenntnis zum Baseler Programm, den Ausdruck der Zugehörigkeit zum jüdischen Volk und des Willens zur Errichtung der jüdischen Heimstätte in Palästina. Das thoratreue Judentum hatte den Gedanken der Einheit des jüdischen Volkes .niemals aufgegeben, sondern war sich immer der unlöslichen Schicksalsgemeinschaft aller Juden bewußt. Ebenso vergaß die thoratreue Judenheit niemals die Verbindlichkeit der Mizwath Jischuw Erez Israel, sie hielt dem Lande der Väter während der Jahntausende der Galuth die Treue. Doch hat nur ein Teil der thoratreuen Judenheit aus dem Gedanken der Verbundenheit mit dem jüdischen Volk und! dem jüdischen Land die praktische Konsequenz gezogen, nur ein Teil hat sich der Zionistischen Organisation angeschlossen, die die organisatorische Form des jüdischen Volkes in der Zerstreuung bildet, und die die Gegenwartsaufgabe des jüdischen Volkes, die Errichtung einer jüdischen Heimstätte im Lande der Väter, übernomimen hat. In diesen Wochen steht die Frage der Fortführung des jüdischen Aufbauwerkes zur Entscheidung. Jetzt gilt es, der Welt zu zeigen, daß der Aufbau Palästinas eine Aegelegenheit des ganzen jüdischen Volkes ist, in dessen Namen die Exekutive der Zionistischen Organisation spricht, daß Millionen Juden die Fortführung und Erweiterung unseres Aufbauwerkes fordern und sich mit ihm verbunden fühlen, daß die jüdische Heimstätte nicht errichtet wird für die 400 000 Juden, die jetzt im Lande wohnen, sondern für Millionen Juden, die für sich, ihre Kinder und Enkel, 1