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Zion · 1937-04-01 · 1 (4.1937) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
9 (1937)
Issue
1 (4.1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 6 (sequence 8)
Language
German
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gestalten, daß auch in Zukunft solche Führerpersönlichkeiten aus unserer Mitte hervorgehen — wahrhafte ^>iw *VtW' deren Leben geweiht ist der Lehre Israels, dem Volke Israel und Erez Israel. Dem neuen^inwn ajn*n m» rufen wir zu: .rta 3.31 /pöitf? ptn! S. G. Am Scheideweg. Zur Frage der Berufswahl unserer Kinder. Der gegenwärtige Zeitpunkt der Schulentlassung zahlreicher jüdischer Kinder stellt deren Eltern und die jüdische Öffentlichkeit vor die Frage, welche Richtung dieser Jugend gewiesen werden soll, um ihr zum Aufbau eines produktiven, sinnvollen jüdischen Lebens zu verhelfen. Diese Frage ist heute nicht mehr im individuellen Spielraum von Fähigkeit und Neigung allein lösbar, sondern eine von der Gesamtsituation des jüdischen Volkes bestimmte und nur in Verantwortung vor dem jüdischen Volk zu entscheidende Frage. In einer geschichtlichen Stunde wie der unsrigen, die das jüdische Volk als Ganzes vor ungeheure Probleme stellt, ist die Frage, was mit unserer Jugend zu geschehen habe, nicht nur ein internes Familienproblem, sondern eine Sorge, die alle angeht, an der alle mitzuberaten haben, und um derentwillen das ganze Gewicht einer zu schaffenden öffentlichen Meinung einzusetzen ist. Es geht nicht um die Frage dieses oder jenes Berufes, dieses oder jenes Handwerkszweiges, sondern um die grundlegende Entscheidung, ob die Besten unserer Jugend weiterhin für Erez Israel vorbereitet oder in Anbetracht der augenblicklichen Krise nach anderen Galutländern hin orientiert werden sollen. Der Hechaluz hat einen Aufruf an die jüdische Jugend erlassen, in dem er sie an ihre Verpflichtung gegenüber dem Lande Israel erinnert, an ihre heroische Einsatzbereitschaft appelliert und die Hoffnung ausspricht, daß kein Versiegen des Alija-Stroms der Jugend eintreten werde. Die folgenden Zeilen wenden sich weniger an die Jugend als an die Eltern der Kinder, die jetzt mit 14 Jahren, in einem Alter, in dem die Entscheidung noch ganz in den Händen der Eltern ruht, die Schule verlassen. Die Entscheidung, die heute von den Eltern getroffen wird, legt in den meisten Fällen die Bahn der Entwicklung ihrer Kinder in der bezeichneten Alternative Erez Israel-Galut für die Zukunft fest. Um so schwieriger ist daher die Entscheidung, um so verantwortungsvoller auch jeder Rat, der erteilt wird. Mir scheint, unsere Eltern haben heute Gelegenheit, eine große Probe des jüdischen Heroismus abzulegen. Es war nicht schwer, in der Zeit der Konjunktur seine Kinder nach Erez Israel zu schicken. Aber wir sollten jetzt beweisen, 6

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