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Zion · 1936-08-01 · 4-5 (8.1936) · p. Seite 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
8 (1936)
Issue
4-5 (8.1936)
Date
1936-08-01
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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So können wir von dem düsteren Jahre 5696 wenigstens noch mit Hoffnung Abschied nehmen: in«» nnx im Von dem kommenden Jahre rem aber wollen wir erwarten, daß es erfüllt, was sein Buchstabenwert verheißt: na*n nwMpi mc nbon n'minn n:c hnn Religion ist nicht Privatsache. Aus einem Brief von Raw Kuk1^ an den Misrachi aus dem Jahre 1913. Anläßlich der ersten Jahrzeit von Raw Kuk Vorbringen wir die nachstehende Übersetzung. Meine Meinung ist, der Misrachi muß sich e i n Prinzip auf sein Panier schreiben. Nur dadurch kann er seiner Idee ohne inneren Zwiespalt Genüge leisten. Er muß öffentlich aussprechen: Bei aller Treue, die der Misrachi stets der Zionistischen Organisation beweist, der er sich in dem Gedanken der Einheit des jüdischen Volkes und in der praktischen Arbeit verbunden fühlt, bekämpft er den einen Punkt der zionistischen Ideologie, der besagt, „Für den Zionismus ist Religion Privatsache". Dieses Prinzip straft die Bemühungen des Misrachi Lügen. Der Misrachi steht unerschütterlich auf dem Boden der Thora, und das Wort Gottes ist ihm Richtschnur. Wir, die thoratreuen Juden, sind fest überzeugt, daß das Gelingen des Zionismus und seine Kraft in Gegenwart und Zukunft abhängig ist von der Verknüpfung des ganzen Volkes mit der Lehre unseres Lebens. Wenn wir die Thora verlassen, ist keine Hoffnung und keine Zukunft, jede Blüte muß welken, jede Wurzel muß zu Staub werden- Wenn unsere Liebe auch dem Zionismus gehört und alle Handlungen und Ansichten zahlreicher, der Thora fremden Zionisten uns nicht veranlassen können, in unserer eifrigen Arbeit für die nationale Wiedergeburt unseres Volkes, im Lande der Väter nachzulassen, werden wir doch mit aller Kraft dieses verhängnisvolle Prinzip bekämpfen und nicht ruhen und rasten, bis wir es von der Tribüne des Zionismus entfernt und an seine Stelle das wahre jüdische Prinzip gestellt haben. „Auf Weltzeit gedenkt er seines Bundes — der Rede, die er hat entboten auf 1000 Geschlechter — den er mit Abraham schloß, des Schwures an Jizchak. Er stellte es Jaakow zum Gesetz, Jisrael zum Weltzeitbund, sprechend: Dir werde ich das Land Kanaan geben, Meßschnurbereich Eures Eigentums." (Ps. 105, 9—11 nach der Ubersetzung von Buber.) Der entschiedene Gegensatz dieses Grundsatzes zu dem oben erwähnten heidnischen Prinzip muß bei aller Arbeit des Misrachi hervortreten. Er muß das Motto seiner Veröffentlichungen bilden und immer wie- 5

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