Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 8 (1936)
- Issue
- 3 (7.1936)
- Date
- 1936-07-01
- Page
- Seite 10 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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daß die in der Bibel vorkommenden religiösen Personennamen gruppenweise und in zeitlicher Folge erscheinen. Sie teilten demgemäß die Formationszeit dieser Namensgattung in drei Epochen: I. Die Urzeit, die mit dem Anfang der mosaischen Religion abgrenzt. II. Die Zeit von Josua bis Salomo. III. Die Zeit von Salomo bis zum Ende des babylonischen Exils. In der ersten Periode finden wir nämlich eine Verbindung von Personennamenn mit den Attributen -« ,nt* ,Sk nicht aber mit „Jud-He"15 So: (Gn. 32,29); Smo* (Gn. 46,10); ™Srv (ib.V. 14); waSn (ib. 17); W (ib. 24); oder mit Voraussetzung des Gottesnamens ntyb* .«nyS« ^tobx ,>wSk ,s|D»fw«. Diese Namensverbindung hat nie aufgehört, mit Ausnahme derjenigen mitns u. ntr So, nonw (Nm. 1,6); n»'D7 (ib. 12); bwv (ib. 3,35); usiSk (ib. 1,5); die nach der Wüstengeneration nicht mehr vorkommen. 15a In der zweiten Periode finden wir die Namensverbindung mit „Jud-He-Waw" (vor oder nach) und mit ^2 so z. B. (Nm. 13,16); maw (ISm. 14,6) zur Zeit Sauls; (IIS 20,23) zur Zeit Davids; asrirv (ib. 20,24); Der erste Name der „Jud-He-Waw" am Ende des Namens trägt ist mo'D (Ri 17,1); also in der Zeit des Propheten Samuel ferner: rvaa (ISm. 8,2); rpnx (ib. 14,3) und zur Zeit Davids uvans (II Sm. 3,4). Von der Zeit König Salomons ab mehren sich die Namen solcher Komposition, bis sie jene mit hn übertreffen. In dieser Periode finden sich auch die Kompositionen mit "jya. So z. B. bysvnt (IChr. 8,33, Sohn Sauls, später n»3 : f>ya ana (ib. 34, Sohn Jonathans, später hwed); ypSya (ib. 14, 6, Sohn Davids), und tv'tjz (ib. 12,6). Da aber in der ganzen Bibel keine Namenskomoposition mit den Namen einer anderen Gottheit 10, wie z. B. »isa mntry ,03*70 u. a. m. vorkommen, so ist mit aller Entschiedenheit die Annahme berechtigt, daß noch bis zur Zeit Davids Sys ein auch Schulman,a.a. O. S. 109. Anm. 4; Ernst Renan, Histoire I. S. 94 u. a.). Herschberg will grade darin, sowie im Namen sjev den schlagenden Beweis gegen das bibelkritische Bestreben, die Entstehung des Hawaja-Namens in spätere Zeit zu verlegen, erblicken. M. E. können wir, nachdem unsere Weisen die Meinung äußerten habe auch den Namen nmrp geführt, (vgl. Lev. rabba I.) annehmen, daß der Name ^31» nicht der Geburtsname war, sondern erst nachdem sie die große Ehre hatte, Söhne wie Moses und Aharon zu haben, ihr beigelegt worden ist, und zwar nachdem Moses das j?ti"in in ytrr.' umwandelte. 1S) Der Historiker W. Jawitz erklärt dies mit Ex 63 orrns Sk nini dhS tivto ab 'n »an Sk3 ap?> hm pm*» Sxi. 15a) Vgl. Jawitz, a. a. O. S. 20 xipcn ^33 iiy ist \*h nco nio» nn« .naaj? 03 mnco m M33 nsoinSi nt uv nsDinS isid iy wkiö Hommel erbrachte daraus einen Beweis gegen Wellhausen, der Nurneri in eine spätere Zeit zu versetzen sucht. Wäre dies der Fall, so müßten Namen solcher Komposition auch in den Esrabüchern vorkommen. ") Vgl. Bertholet, Kulturgeschichte Israels S. 75. Jawitz ist gegen diese Annahme (vgl. s. Ausführungen a. a. O. S. 21 und Anm. 2). 10